VAR-Chaos im Bayern-Leverkusen-Spiel: Warum Schiedsrichter Dingert seinen Fehler eingestehen musste
Bert Henschel"In Leben kein Schmetterling": Bayern ärgerlich nach Diaz-Roter Karte - VAR-Chaos im Bayern-Leverkusen-Spiel: Warum Schiedsrichter Dingert seinen Fehler eingestehen musste
Das 1:1 zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen am 14. März 2026 hat eine neue Kontroverse um VAR-Entscheidungen ausgelöst. Spieler, Trainer und Funktionäre beider Mannschaften stellten die Schiedsrichterleistungen nach einer Reihe umstrittenen Entscheidungen infrage. Die Partie befeuerte erneut die Debatte über die mangelnde Einheitlichkeit bei der Bewertung von Handspielen und Fouls.
Leverkusens Luis Díaz sah in der 84. Minute nach einer zweiten Gelben Karte Rot. Weder die Spieler noch das Betreuerteam konnten die Entscheidung nachvollziehen – Trainer Vincent Kompany nannte sie schlicht "Wahnsinn". Schiedsrichter Christian Dingert gab später zu, nach Sicht der Bilder einen Fehler begangen zu haben.
Die Frustration wuchs, nachdem Leverkusen zwei Tore aberkannt worden waren – eines wegen Handspiels, ein weiteres wegen einer Armhaltung, die den Torhüter behindert haben soll. Auch Bayerns Torwart Sven Ulreich kritisierte den VAR-Einsatz und bezeichnete manche Eingriffe als "fragwürdig".
Die Partie nährt die generellen Bedenken gegenüber der VAR-Praxis. Sky-Experte Patrick Helmes bezeichnete die aktuelle Handspielregel als "nicht gut", während Schiedsrichter Deniz Aytekin zu einer "sachlicheren Diskussion" statt pauschaler Technikkritik aufrief.
Das Remis hinterlässt bei beiden Teams ungelöste Vorbehalte gegen die Spielführung. Dingerts Fehleingeständnis unterstreicht die anhaltenden Probleme mit der Zuverlässigkeit des VAR. Nach der jüngsten Serie von Streitfällen werden die Forderungen nach klareren Regeln und konsequenterer Umsetzung immer lauter.