06 May 2026, 06:35

US-Investor PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodellen

Großes Gebäude mit vielen Fenstern, als Deutsche Bank Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland identifiziert, umgeben von städtischer Infrastruktur einschließlich Straßenlaternen, Fahrzeugen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

US-Investor PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodellen

US-Vermögensverwalter PGIM dringt in den deutschen Reihenhausmarkt ein

Der amerikanische Asset Manager PGIM lotet einen Einstieg in den deutschen Markt für Reihenhäuser aus. Das Unternehmen sieht vor allem in Pendlerregionen rund um Großstädte Potenzial, wo die Nachfrage nach langfristigen Mietobjekten weiterhin hoch bleibt. Dieser Schritt markiert einen seltenen Vorstoß institutioneller Investoren in einen Bereich, der traditionell von privaten Käufern dominiert wird.

Das Interesse von PGIM fällt in eine Phase, in der Entwickler mit strengeren Finanzierungsauflagen konfrontiert sind. Viele benötigen mittlerweile Vorverkäufe, um Kredite zu erhalten – was große Investoren dazu veranlasst, im Gegenzug für günstigere Einstiegspreise Garantien anzubieten. Das Unternehmen setzt auf modularen Wohnungsbau, um Effizienz und Kostenkontrolle zu gewährleisten.

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Die geplanten Baukosten pro Quadratmeter liegen zwischen 1.900 und 2.000 Euro. Nach Fertigstellung sollen die monatlichen Mieten pro Objekt zwischen 1.700 und 1.800 Euro liegen. Das entspricht einer Mieteinnahme von 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter – eine Kennziffer, die zu PGIMs Fokus auf stabile, langfristige Erträge statt auf schnelle Weiterverkäufe passt.

Der deutsche Markt für Einfamilienhäuser war lange eine Domäne privater Käufer, während institutionelle Investoren nur eine untergeordnete Rolle spielten. PGIMs Engagement könnte hier einen Wandel einläuten, insbesondere in stark nachgefragten Pendlerzonen, wo Wohnungsmangel herrscht.

Falls erfolgreich, könnte PGIMs Strategie weitere institutionelle Akteure nachziehen lassen. Der Einsatz modularer Bauweisen und garantierter Vorverkäufe könnte die Finanzierung und Entwicklung von Reihenhäusern neu prägen. Aktuell liegt der Fokus darauf, in Deutschlands wettbewerbsintensivem Immobilienmarkt stabile Mieteinnahmen zu sichern.

Quelle