Uli Hoeneß attackiert SPD: "Regierungskrise könnte AfD an die Macht bringen"
Antonio KlotzUli Hoeneß attackiert SPD: "Regierungskrise könnte AfD an die Macht bringen"
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die regierende SPD scharf angegriffen. Er wirft der Partei vor, die anhaltende Regierungskrise weiter zu verschärfen. In seinen Äußerungen warnt er zudem vor schweren Folgen, falls es der Koalition nicht bald gelingt, sich zu stabilisieren.
Besonders kritisierte Hoeneß Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, der er vorwirft, die Regierung in ihren aktuellen Schwierigkeiten nicht ausreichend zu unterstützen. Die SPD trage als stärkster Koalitionspartner die Hauptverantwortung für die politische Turbulenz, so Hoeneß.
Seine Kritik richtete sich auch gegen den SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil, dem er vorhält, innerhalb der eigenen Partei mit größeren Herausforderungen konfrontiert zu sein als durch die Opposition der CDU. Hoeneß ging noch weiter und warf dem linken Flügel der SPD vor, gezielt Fortschritte zu blockieren und die politische Blockade zu verschärfen.
Der frühere Fußballfunktionär griff zudem die SPD-Verbündeten von Bundeskanzler Friedrich Merz an. Diese hätten das Ausmaß der Krise nicht erkannt, so Hoeneß. In drastischen Worten warnte er, ein Scheitern der Regierung könnte der rechtsextremen AfD den Weg an die Macht ebnen – ein Szenario, das er als „absolute Katastrophe“ bezeichnete.
Mit seinen Aussagen stellt Hoeneß die SPD in den Mittelpunkt der Regierungsinstabilität. Er deutet die inneren Zerwürfnisse der Partei als direkte Bedrohung für den Fortbestand der Koalition. Die Warnung vor einem möglichen Aufstieg der AfD verleiht seinem Appell nach einer schnellen Lösung zusätzliche Dringlichkeit.






