Uli Borowka packt in Salzgitter aus: Wie er seine Alkoholsucht besiegte
Bert HenschelUli Borowka packt in Salzgitter aus: Wie er seine Alkoholsucht besiegte
Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka zu Gast in Salzgitter: Offener Austausch über Alkoholsucht
Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka besuchte Schülerinnen und Schüler in Salzgitter, um über seinen Kampf gegen Alkoholabhängigkeit zu sprechen. Bei der Veranstaltung kamen Neunt- und Zehntklässler zweier örtlicher Schulen zusammen, um sich in einem offenen Gespräch mit dem Thema Sucht auseinanderzusetzen. Die Organisatoren beschrieben die Begegnung als einen eindrucksvollen Dialog zwischen dem Ex-Profi und Jugendlichen, die neugierig auf seine Geschichte waren.
Borowka sprach an der Gottfried-Linke-Realschule und am Kranich-Gymnasium und teilte Erlebnisse aus seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“. Er warnte die Schülerinnen und Schüler davor, wie Sucht den Blick verengt, und rief sie dazu auf, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Die Fragen aus dem Publikum reichten von seinen Trinkgewohnheiten über den Weg in die Nüchternheit bis hin zur Vereinbarkeit von Vaterrolle und persönlichen Krisen.
Die Veranstaltung war Teil einer größeren Initiative, an der sich die AWO Braunschweig, der Migrationsbürgerdienst Salzgitter und der Salzgitterer Präventionsrat beteiligten. Unterstützung kam zudem von der AWO-Salto Suchthilfe, dem Verein SuPer-Salzgitter e.V. sowie den finanziellen Förderern BKK Salzgitter und BKK Public. Nach der Diskussion bildeten sich lange Schlangen für Autogramme und Selfies – sowohl Lehrkräfte als auch Schüler äußerten den Wunsch, das Programm zu wiederholen.
Die AWO-Salto Suchthilfe bietet weiterhin Beratung für Betroffene und Angehörige in der Region an.
Die Veranstaltung hinterließ bei den Teilnehmenden einen starken Eindruck, besonders durch die direkte Auseinandersetzung mit Borowkas Schicksal. Die Organisatoren betonten die Bedeutung solcher Gespräche an Schulen, während Hilfsangebote weiterhin für alle offenstehen, die Unterstützung suchen. Die Zusammenarbeit lokaler Akteure sorgte dafür, dass das Programm Jugendliche effektiv erreichte.






