TikTok-Star Sai zerlegt Mainz nach Horror-Trip – und löst Shitstorm aus
Antonio KlotzTikTok-Star Sai zerlegt Mainz nach Horror-Trip – und löst Shitstorm aus
Ein beliebter TikTok-Star und Fußball-Influencer hat mit einem inzwischen viral gegangenen Video eine hitzige Debatte ausgelöst, in dem er die deutsche Stadt Mainz scharf kritisiert. Sai, der stolze 925.000 Follower zählt, war extra aus München angereist, um am Sonntag das Länderspiel Deutschlands gegen Finnland zu besuchen – doch seine Reise nahm eine unerwartete Wendung. Seine vernichtende Kritik, die er am 1. Juni unter dem Titel „Nein zu Mainz“ veröffentlichte, spaltet seitdem die Bewohner der Stadt über seine harte Abrechnung.
Sais Ärger begann fast sofort. Zwar wurde er in seinem Hotel freundlich empfangen, doch die Suche nach Essen gestaltete sich schwierig. Nach längerem Umherirren entschied er sich schließlich für einen Döner Kebap zum Preis von acht Euro – nur um danach, wie er es beschrieb, „tödliche Magenkrämpfe“ zu erleiden. Die Erfahrung ließ ihn an der Qualität des Essens und dem kulinarischen Angebot der Stadt zweifeln.
Auch die städtische Infrastruktur trieb seinen Frust auf die Spitze. Von Schlaglöchern zerfurchte Straßen verwandelten seine Fahrt im BMW seinem Empfinden nach in eine „Achterbahn“, während endlose Umleitungen die Navigation zu einem „Labyrinth“ machten. Sein Fazit fiel gnadenlos aus: „Tote Stadt. Du hast kein Recht zu existieren.“ Im Video behauptete er sogar: „Hier gibt es nicht mal Geister.“
Die Reaktionen im Netz fielen prompt und gespalten aus. Ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hatte, bestätigte Sais Vorwürfe und schrieb: „Jeden Samstag sind alle Restaurants brechend voll – weil es so wenige gibt – und die Küchen machen schon um 21:30 Uhr dicht.“ Andere verteidigten die Stadt und argumentierten, Sai habe einfach die falschen Ecken besucht. Ein Nutzer bestand darauf, Mainz könne ein „wunderschöner Ort“ sein – wenn man sie richtig erkunde.
Das Video hat eine breitere Diskussion über das Leben in Mainz entfacht. Während einige Einwohner Sais Kritik an begrenzten Gastronomieoptionen und maroden Straßen nachvollziehen können, winken andere seine Erfahrungen als nicht repräsentativ ab. Die Debatte hält an, während Anwohner und Besucher darüber streiten, was die Stadt wirklich zu bieten hat.






