Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,477.777-Euro-Lottogewinn – doch der Plan fliegt auf
Antonio KlotzLotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn weg - Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,477.777-Euro-Lottogewinn – doch der Plan fliegt auf
Ein Tankstellenmitarbeiter in Deutschland ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem er versucht hatte, den Lottogewinn eines Kunden in Höhe von 1,477.777 Euro zu stehlen. Der Mann versteckte den Gewinnschein vor dem rechtmäßigen Besitzer und versuchte später, den Preis selbst einzulösen.
Der Vorfall begann, als ein Kunde an der Tankstelle des Angestellten ein Gewinnlos der Spiel 77-Ziehung kaufte. Statt den Käufer zu informieren, behielt der Mitarbeiter den Schein und wartete mehrere Monate, bevor er versuchte, das Geld einzulösen. Schließlich begab er sich zur Lottozentrale in München, um den Gewinn zu kassieren.
Lottobeamte wurden misstrauisch, nachdem sie Ungereimtheiten in dem Anspruch bemerkt hatten. Ihre Ermittlungen deckten den Betrug auf, was zur Festnahme des Tankstellenmitarbeiters führte. Ein Gericht verurteilte ihn später zu 15 Monaten Haft auf Bewährung. Zudem erhielt er im Rahmen des Urteils ein Spielverbot für die Verkaufsstelle, an der das Los ursprünglich verkauft worden war.
Trotz der Verurteilung hat sich der eigentliche Gewinner des Preises in Höhe von 1,477.777 Euro nie gemeldet. Da der ursprüngliche Besitzer des Scheins nicht ausfindig gemacht werden kann, bleibt das Geld unbeansprucht und gilt damit als verloren.
Der Betrugsversuch des Tankstellenmitarbeiters scheiterte letztlich am Überprüfungsverfahren des Lottoanbieters. Die Bewährungsstrafe bedeutet, dass er nur dann ins Gefängnis muss, wenn er weitere Straftaten begeht. Unterdessen ist der rechtmäßige Besitzer des Gewinnloses weiterhin unbekannt – der Preis bleibt unausgezahlt.






