31 May 2026, 02:19

Streik legt Nahverkehr in Koblenz lahm – was Fahrgäste jetzt wissen müssen

Streikabsage für 01./02. Februar - koveb setzt Sonderfahrplan um

Streik legt Nahverkehr in Koblenz lahm – was Fahrgäste jetzt wissen müssen

Öffentlicher Nahverkehr in Koblenz steht vor massiven Einschränkungen: ver.di ruft zu Streik auf

Der Nahverkehr in Koblenz muss sich auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen, nachdem die Gewerkschaft ver.di zu einem Streik aufgerufen hat. Die Arbeitsniederlegung beginnt am Donnerstagabend und dauert bis zum Ende des Fahrbetriebs am Freitag. Die Koblenzer Verkehrsbetriebe (koveb) warnten vor weiteren Einschränkungen, falls die Forderungen nicht erfüllt werden.

Die Verhandlungen zwischen dem Verkehrsarbeitgeberverband (VAV) und ver.di waren am 29. Januar 2024 gescheitert. Im Mittelpunkt der Forderungen der Gewerkschaft steht eine Lohnerhöhung für Busfahrer:innen, die koveb bisher abgelehnt hat.

Der Streik beginnt am Donnerstag, dem 1. Februar, um 20:00 Uhr und setzt sich über den gesamten Freitag fort. In dieser Zeit wird koveb ein stark eingeschränktes Notfahrplanangebot aufrechterhalten. Schulverkehrslinien – darunter die Linien 2, 3/13, 5, 6, 7, 8, 9, 10 sowie der E-Wagen – werden wie gewohnt fahren. Dagegen fallen die Linien 12, 4/14, 15, 16, 19, 26, 27 und 29 aus, ebenso alle Nachtbusse nach Mitternacht.

Hansjörg Kunz, Geschäftsführer von koveb, bezeichnete den Streik als „unverhältnismäßig“. Er verwies auf die bereits bestehenden Leistungen des Unternehmens und die schwierigen Marktbedingungen. Dennoch bleibt ver.di bei ihren Forderungen und lässt weitere längere Arbeitskämpfe befürchten.

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Fahrgäste werden gebeten, sich über Echtzeit-Updates auf der koveb-Website unter www.koveb.de oder über Instagram unter @koveb_wirbewegenkoblenz zu informieren.

Der Streik wird den Verkehr in Koblenz mindestens 24 Stunden lang lahmlegen. Da die Verhandlungen feststecken, warnt koveb vor möglichen weiteren Arbeitsniederlegungen, falls keine Einigung erzielt wird. Pendler:innen sollten sich auf anhaltende Änderungen der Fahrpläne in den kommenden Wochen einstellen.

Quelle