Stadttheater-Sanierung platzt aus allen Nähten – 45,6 Millionen und kein Ende
Stilla SagerStadttheater-Sanierung platzt aus allen Nähten – 45,6 Millionen und kein Ende
Sanierung des Stadttheaters verzögert sich weiter – Kosten steigen auf 45,6 Millionen Euro
Die Sanierung des Stadttheaters hat weitere Rückschläge erlitten: Die Kosten sind nach einer erneuten Erhöhung um 5,5 Millionen Euro mittlerweile auf 45,6 Millionen Euro angestiegen. Auch die Fertigstellung verzögert sich – die Wiedereröffnung ist nun für Januar 2027 geplant, statt wie ursprünglich vorgesehen im Januar 2026.
In einer anderen Entwicklung wurde Andreas Lukas, Mitglied der Grünen, 2023 zum Leiter der Stadtentwicklung gewählt. Seine Ernennung erhielt Unterstützung von CDU, SPD und Grünen.
Lukas berief kürzlich Kim Theisen als seine Referentin. Die 27-Jährige verfügt über einen Bachelor in öffentlicher Verwaltung und arbeitet derzeit als Sachbearbeiterin im Bereich Bodenschutzrecht. Zudem bringt sie Erfahrung aus dem Hauptfinanzausschuss und dem Prüfungsausschuss des Stadtrats mit.
Die Stelle der leitenden Referentin war öffentlich ausgeschrieben worden und hatte acht Bewerberinnen und Bewerber angezogen. Theisens Rolle im Auswahlverfahren sorgt jedoch für Aufmerksamkeit: Als damalige Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen hatte sie die Ausschreibung der Position mitgestaltet, die Lukas später besetzte.
Die steigenden Kosten und die verschobene Wiedereröffnung des Theaters unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für die Stadt. Theisens Ernennung, die auf ihren Qualifikationen beruht, hat zugleich eine Debatte über mögliche Vetternwirtschaft in der Kommunalpolitik ausgelöst.






