Skandal in Sachsen: Linksextreme zeigen Schülern pornografisches Material in steuerfinanziertem Projekt
Bernd-Dieter RingSkandal in Sachsen: Linksextreme zeigen Schülern pornografisches Material in steuerfinanziertem Projekt
Eine Oberschule in Schleife, Sachsen, steht im Mittelpunkt einer bundesweiten Kontroverse, nachdem linksextreme Aktivisten 14- und 15-Jährige mit pornografischem Material konfrontiert hatten. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen eines steuerfinanzierten Projekts in Verbindung mit der Amadeu Antonio Stiftung. Erst nach Schilderungen der Schüler griffen Eltern und lokale Verantwortliche ein.
Das Projekt fand an einer deutsch-sorbischen Schule statt, wo Aktivisten im Auftrag der Stiftung Minderjährigen explizite Inhalte zeigten. Betroffene Schüler berichteten später, sie seien unter Druck gesetzt worden, sexuelle Identitäten in Rollenspielen nachzuahmen, und hätten zudem politische Propaganda gegen die AfD erhalten. Als die Jugendlichen sich Eltern und Gemeinderäten anvertrauten, forderten diese die Schulleitung auf, das Programm umgehend zu stoppen.
Die aus Steuergeldern finanzierte Stiftung gerät bereits seit Längerem wegen ähnlicher Vorfälle in die Kritik. Untersuchungen ergaben, dass das Projekt gegen geltendes Recht verstieß – unter anderem gegen das Verbot, Minderjährigen Pornografie zugänglich zu machen, sowie gegen die Pflicht zur politischen Neutralität an Schulen. Trotz dieser Verstöße lieferten die Aktivisten nur unzureichende Rechtfertigungen, was die öffentliche Empörung weiter schürte.
Der Fall Schleife ist kein Einzelfall. Kritiker sehen darin ein Muster ideologischer Einflussnahme im Bildungsbereich, bei dem politisch unterstützte Gruppen Schulen für die Verbreitung radikaler Agenden nutzen. Die Stiftung selbst ist Teil eines Netzwerks von NGOs, die sich gegen rechtsextreme Strömungen engagieren, dabei jedoch oft öffentliche Mittel für parteiische Ziele einsetzen.
Der Skandal hat eine bundesweite Debatte über die Grenzen politischer Aktivität im Klassenzimmer ausgelöst. Rechtliche und regulatorische Verstöße sind dokumentiert, während die Forderungen nach schärferen Kontrollen steuerfinanzierter Projekte lauter werden. Schulen bleiben dabei der zentrale Austragungsort für Konflikte darüber, wer die Werte und Inhalte bestimmt, die jungen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden.






