30 March 2026, 22:25

Siemens plant radikale Umstrukturierung – Sparten könnten verschwinden

Wertpapierbescheinigung für Stammaktien ausgestellt von Landore Siemens Steel Company Limited, ein Papierdokument mit Unternehmensdetails wie Name und Adresse.

Siemens plant radikale Umstrukturierung – Sparten könnten verschwinden

Siemens erwägt im Rahmen seiner langfristigen Strategie eine umfassende interne Umstrukturierung. Die geplanten Änderungen könnten zentrale Sparten auflösen und die Berichtswege direkt an den Vorstand anbinden. Eine endgültige Entscheidung über den Restrukturierungsplan steht jedoch noch aus.

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Die mögliche Neuordnung folgt auf die Vorstellung der "One Tech Company"-Strategie durch Vorstandschef Roland Busch vor eineinhalb Jahren. Mit diesem Ansatz sollen interne Hürden abgebaut und Fachwissen in einer einheitlichen Struktur gebündelt werden. Im Zuge des Plans könnten die Bereiche Digital Industries und Smart Infrastructure aufgelöst werden.

Auch in den Bereichen Vertrieb, Beschaffung und Entwicklung wären Änderungen vorgesehen. Die betroffenen Geschäftseinheiten würden dann direkt dem Vorstand unterstellt. Die Rollen führender Manager, darunter Matthias Rebellius und Cedrik Neike, könnten im Rahmen der Umstrukturierung neu definiert werden.

Siemens hat sich bisher nicht zu dem Bericht der Handelsblatt geäußert, in dem diese Pläne detailliert beschrieben werden. Das Unternehmen betonte, dass vorerst keine Stellenstreichungen geplant seien. Unklar bleibt jedoch, wie viele Mitarbeiter indirekt von der Reorganisation betroffen sein könnten.

Die Umstrukturierung würde einen tiefgreifenden Wandel in der Arbeitsweise von Siemens bedeuten. Falls genehmigt, würde sie die Entscheidungsprozesse zentralisieren und interne Abläufe verschlanken. Derzeit prüft das Unternehmen den Vorschlag weiter, bevor offizielle Ankündigungen folgen.

Quelle