20 April 2026, 04:22

Schleuser mit fünf Mongolen auf A4 bei Görlitz in Polizeikontrolle geschnappt

Eine belebte Stadtstraße in Prag, Tschechische Republik, mit Fahrzeugen, Fußgängern, Verkehrsampeln, Straßenschildern, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Schleuser mit fünf Mongolen auf A4 bei Görlitz in Polizeikontrolle geschnappt

Verdächtiger Schleuser auf A4 bei Görlitz festgenommen

Am 24. März 2026 wurde auf der Autobahn A4 in der Nähe von Görlitz ein mutmaßlicher Schleuser festgenommen. Bundespolizisten stoppten einen in Tschechien zugelassenen BMW, in dem sich fünf mongolische Fahrgäste befanden – darunter ein Kind ohne geeignete Sicherheitsvorkehrungen. Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Vorwürfe wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Deutschland.

Der Vorfall ereignete sich, als Beamte den Autobahnabschnitt zwischen Görlitz und Dresden kontrollierten. Im Inneren des BMW der 3er-Reihe entdeckten sie vier Erwachsene und ein Kleinkind, das auf dem Schoß seiner Mutter saß. Keiner der Insassen trug einen Sicherheitsgurt, und für das Kind war kein Kindersitz vorhanden.

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Der 37-jährige Fahrer, ein mongolischer Staatsbürger, verfügte über eine gültige tschechische Aufenthaltserlaubnis. Vier der Mitfahrenden hatten jedoch keine legalen Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland. Die Behörden bestätigten, dass sie illegal ins Land eingereist waren.

Ermittler prüfen nun, wer die Schleusung organisiert hat und ob der Fahrer dafür bezahlt wurde. Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Grenzübertritte über das Straßennetz zu bekämpfen.

Weitere Details zur geplanten Reiseziele der Fahrgäste oder mögliche Verbindungen des Fahrers zu größeren Schleusernetzwerken wurden von der Polizei noch nicht bekannt gegeben. Die Beihilfe zur illegalen Einreise wird in Deutschland mit empfindlichen Strafen geahndet.

Quelle