Rohrbacher Mann verliert tausende Euro an WhatsApp-Betrüger mit falschen Renditeversprechen
Bernd-Dieter RingRohrbacher Mann verliert tausende Euro an WhatsApp-Betrüger mit falschen Renditeversprechen
Ein Mann aus Rohrbach verliert tausende Euro durch WhatsApp-Investitionsbetrug
Ein Mann aus Rohrbach ist auf einen WhatsApp-Betrug hereingefallen und hat dabei mehrere tausend Euro verloren. Der Betrüger gab sich als Online-Broker aus und überredete das Opfer mit dem Versprechen hoher Renditen, Geld zu überweisen. Die Behörden warnen nun vor unseriösen Anlageangeboten, die unaufgefordert zugesandt werden.
Der Betrug begann mit der Bitte um eine kleine Investition von 250 Euro. Nach der Überweisung behauptete der Betrüger, das Geld habe sich durch erfolgreiche Geschäfte stark vermehrt. Das Opfer glaubte, sein Einsatz sei auf einen fünfstelligen Betrag in US-Dollar angewachsen, und investierte daraufhin über 3.000 Euro.
Als der Mann versuchte, seine angeblichen Gewinne abzuziehen, erhielt er das Geld nie. Der Kontakt zum Betrüger brach ab – zurück blieb ein Schaden in Höhe mehrerer tausend Euro.
Die Polizei in Karlsruhe meldete in den vergangenen Wochen Schäden von 2,5 Millionen Euro durch ähnliche Betrugsmaschen. Die Behörden in Offenburg verzeichneten für 2025 eine Verdopplung der Fallzahlen, während sich der Schaden auf 14 Millionen Euro verdreifachte. Zwar gibt es noch keine bundesweite Statistik für 2025/2026, doch der Trend zeigt einen deutlichen Anstieg solcher Betrugsfälle.
Die Beamten raten davon ab, persönliche Daten oder Ausweisdokumente an unbekannte Personen weiterzugeben. Zudem sollte man nur Geld investieren, dessen Verlust man verschmerzen kann, und vor finanziellen Entscheidungen eine Bank oder die örtliche Polizei konsultieren. Unrealistische Gewinnversprechen und unaufgeforderte Angebote über Messengerdienste sind klare Warnsignale.
Der Fall verdeutlicht die wachsende Gefahr von WhatsApp-Investitionsbetrug. Die Polizei ruft dazu auf, bei Verdacht auf solche Machenschaften die nächste Dienststelle zu kontaktieren. In Rohrbach können sich Betroffene an die Polizeidirektion Bad Bergzabern wenden, Weinstraße 43, telefonisch unter +49 6343 9334-0 oder per E-Mail an [email protected].