Rentenreform 2025: Riester-Rente wird durch neues Vorsorgekonto ersetzt
Bernd-Dieter RingRentenreform 2025: Riester-Rente wird durch neues Vorsorgekonto ersetzt
Große Rentenreform steht bevor: Riester-Rente wird durch leistungsbasiertes Vorsorgekonto ersetzt
Ab 2025 tritt eine umfassende Rentenreform in Kraft, die das bisherige Riester-Modell durch ein neues, leistungsorientiertes Vorsorgekonto ablöst. Die Neuerungen sehen höhere Zuschüsse für Selbstständige vor und schaffen stärkere Anreize für die private Altersvorsorge. Auch Eltern und Geringverdiener profitieren künftig von erhöhten staatlichen Zulagen im Rahmen des neuen Systems.
Das Altersvorsorge-Reformgesetz tritt offiziell am 1. Januar 2025 in Kraft und läutet schrittweise das Ende der Riester-Rente ein. Künftig haben alle Selbstständigen – unabhängig von ihrem Versicherungsstatus – Anspruch auf staatliche Förderung. Zudem werden Personen, die Einkünfte aus bestimmten Steuerabschnitten beziehen, automatisch förderberechtigt.
Konkrete Verbesserungen im neuen System: Sparer erhalten einen 50-prozentigen Zuschuss auf Einzahlungen bis zu 360 Euro sowie eine 25-prozentige Förderung für Beträge bis 1.800 Euro. Eltern, die jährlich 300 Euro einzahlen, bekommen sogar eine volle staatliche Aufstockung von 100 Prozent. Zudem werden die Gebühren für Standardkonten auf maximal 1 Prozent gedeckelt, was die Kosten für die Teilnehmenden senkt.
Das neue Vorsorgekonto setzt auf kapitalmarktbasierte Erträge, bietet jedoch keine Garantien für die Anlagen. Die vollständige Umsetzung der Reform – inklusive der erweiterten Förderberechtigung – erfolgt dann zum 1. Januar 2027.
Ziel der Reform: Mehr private Altersvorsorge Mit höheren Zuschüssen, geringeren Gebühren und einem breiteren Zugang will die Bundesregierung mehr Menschen dazu motivieren, eine zusätzliche Rente aufzubauen. Besonders Selbstständige und Familien sollen von den Neuerungen profitieren. Der Übergang von der Riester-Rente zum neuen System wird bis 2027 abgeschlossen sein.






