01 May 2026, 04:27

"Reclaim the Night" in Berlin-Kreuzberg eskaliert mit Feuerwerken und Festnahme

Gruppe von Menschen marschiert die Straße entlang und hält eine 'Solidarität und Feminismus'-Fahne, mit geparkten Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

"Reclaim the Night" in Berlin-Kreuzberg eskaliert mit Feuerwerken und Festnahme

Mehr als 2.600 Menschen nahmen an der jährlichen Frauenkundgebung in Berlin-Kreuzberg in der Nacht vor dem 1. Mai teil. Die unter dem Motto "Reclaim the Night" (deutsch: "Erobert die Nacht zurück") bekannte Veranstaltung war von einer angespannten Atmosphäre geprägt, als Feuerwerkskörper und Gegenstände auf die Polizei geworfen wurden. Die Behörden hatten bereits 1.800 Einsatzkräfte in der gesamten Stadt im Vorfeld der Demonstration positioniert.

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Die Kundgebung begann am Kottbusser Damm und endete früher als geplant auf der Köpenicker Straße. Die Organisatorinnen brachen den Marsch etwa zehn Minuten vor der vorgesehenen Zeit ab. Während der Veranstaltung sahen sich die Beamten Feuerwerken und Wurfgeschossen aus Teilen der Menge ausgesetzt.

Vier Fälle von Sachbeschädigung wurden registriert, darunter an Privatfahrzeugen und Polizeifahrzeugen. Eine Person wurde festgenommen, nachdem sie angeblich eine Beamtin beleidigt haben soll. Trotz der Ausschreitungen verlief die Demonstration ohne größere Störungen.

Der massive Polizeieinsatz erfolgte im Vorfeld der für Freitag geplanten Kundgebungen. Die Behörden kündigten an, dass 5.300 Einsatzkräfte im Dienst sein würden, um mehrere Großveranstaltungen in Berlin zu überwachen.

Der "Reclaim the Night"-Marsch zog mehr Teilnehmerinnen an als erwartet – die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden auf 2.600. Obwohl die Veranstaltung vorzeitig endete, wurden Sachbeschädigungen und Zusammenstöße mit der Polizei dokumentiert. Die Berliner Polizei bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft, da für den 1. Mai weitere Demonstrationen geplant sind.

Quelle