Q1 vor Umbruch: Wie die Jugendarbeit in der Stadt neu gedacht wird
Bernd-Dieter RingQ1 vor Umbruch: Wie die Jugendarbeit in der Stadt neu gedacht wird
Die Zukunft des Q1, des Jugendzentrums in der Stadt, wird seit Monaten diskutiert. Während seine langfristige Ausrichtung noch ungewiss ist, nehmen nun Pläne Gestalt an, um die Jugendangebote an neue Bedürfnisse anzupassen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem entstehenden Stadtteil Zanders, wo ein neues soziokulturelles Zentrum entsteht.
Seit Juni 2025 arbeiten Stadtverwaltung, Evangelische Kirche und Q1 gemeinsam daran, die offenen Jugend- und Kinderangebote neu zu gestalten. Ziel ist es, moderne und flexible Angebote zu schaffen, die den sich wandelnden Anforderungen gerecht werden – sowohl im Stadtzentrum als auch am Standort Zanders. Der am 9. Mai 2026 eröffnete Gleispark beherbergt bereits die offenen Programme des Q1, während die künftige Zentralwerkstatt als weiteres soziokulturelles Zentrum dienen soll.
Über den dauerhaften Standort des Q1 wurde noch nicht endgültig entschieden. Stadt und Kirche prüfen Optionen für feste Räumlichkeiten im Stadtzentrum, doch dies hängt von fachlichen Bewertungen, städtebaulichen Planungen und der Finanzierung ab. Das Q1 in seiner jetzigen Form wird nicht auf unbestimmte Zeit weitergeführt, doch die offene Jugendarbeit bleibt im Stadtzentrum erhalten.
Die Stadtverwaltung plant, den politischen Gremien einen konkreten Vorschlag vorzulegen, sobald alle Anforderungen finalisiert sind. Ziel ist es, bestehende Programme auszubauen und auf die künftigen Bedürfnisse des Stadtteils Zanders abzustimmen, um die Jugendangebote zukunftsfähig und zugänglich zu halten.
Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Evangelischer Kirche und Q1 markiert einen Schritt zur Neugestaltung der Jugendarbeit. Ein entscheidungsreifer Plan soll vorgelegt werden, sobald technische und finanzielle Details geklärt sind. Bis dahin wird die offene Jugendarbeit fortgesetzt, mit dem Gleispark und der künftigen Zentralwerkstatt als zentrale Standorte.






