Papst Leo XIV. trifft Bad Bunny im Bernabéu – ein ungewöhnliches Duell der Massen
Antonio KlotzPapst Leo XIV. trifft Bad Bunny im Bernabéu – ein ungewöhnliches Duell der Massen
Papst Leo XIV. traf in Madrid während seines apostolischen Besuchs in Spanien auf den puertoricanischen Superstar Bad Bunny. Das ungewöhnliche Zusammentreffen fand im Stadion Santiago Bernabéu statt, wo der Sänger auch an Teilen der Veranstaltung des Papstes teilnahm. Beide Persönlichkeiten hatten in den Tagen zuvor bereits große Menschenmengen in die Stadt gezogen.
Der Besuch begann am 6. Juni, als Papst Leo XIV. eine Versammlung im Zentrum Madrids abhielt, die etwa 500.000 Menschen anlockte. Noch am selben Abend gab Bad Bunny – bekannt als „König des Latin Trap“ und sechsfacher Grammy-Gewinner – ein Konzert, das rund 60.000 Fans anzog. Der Papst hatte zuvor scherzhaft angemerkt, dass einige junge Besucher möglicherweise dem Auftritt des Sängers den Vorzug vor seiner eigenen Veranstaltung geben könnten.
Zwei Tage später, am 8. Juni, zelebrierte der Papst im Stadion Santiago Bernabéu eine Messe mit anschließender eucharistischer Prozession, die 80.000 Gläubige füllte. Bad Bunny war während eines Teils der Veranstaltung in einer privaten Loge anwesend. Im Anschluss trafen sich die beiden kurz hinter der Bühne – ein seltenes Aufeinandertreffen von globalem Glauben und Popkultur.
Der eine Woche dauernde Besuch des Papstes endete am 12. Juni nach einer Reihe hochkarätiger Auftritte. Die größte Zusammenkunft fand am 7. Juni statt, als 1,2 Millionen Menschen die Straßen Madrids für eine öffentliche Messe füllten.
Das Treffen zwischen Papst Leo XIV. und Bad Bunny unterstrich die sich überschneidende Anziehungskraft von Glauben und Unterhaltung in Madrid. Während die Veranstaltungen des Papstes Millionen anzogen, erwies sich auch das Konzert des Sängers als großer Publikumsmagnet. Beide hinterließen während des Besuchs einen bleibenden Eindruck in der Stadt.






