31 May 2026, 14:22

Ostdeutsches Wirtschaftsforum startet mit Debatten über Deutschlands Zukunft

Ostdeutsches Wirtschaftsforum berät über Reformbedarf

Ostdeutsches Wirtschaftsforum startet mit Debatten über Deutschlands Zukunft

Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF) startet heute in Bad Saarow

In Bad Saarow, Brandenburg, beginnt heute das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF), das vom 31. Mai bis 2. Juni stattfindet. Die dreitägige Veranstaltung bringt Spitzenpolitiker und Wirtschaftsführer zusammen, um drängende wirtschaftliche Herausforderungen Deutschlands zu erörtern – von Investitionslücken über Fachkräftemangel bis hin zur alternden Belegschaft.

Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Dienstag eine Rede halten, während Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, die Eröffnung begleiten. Wirtschaftministerin Katherina Reiche hat ihre geplante Teilnahme jedoch kurzfristig abgesagt.

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Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen die wirtschaftlichen Schwächen Deutschlands, darunter jahrelange Unterinvestitionen und der Rückgang qualifizierter Arbeitskräfte. Ein weiteres zentrales Thema ist die rasant alternde Bevölkerung, die das langfristige Wachstum gefährdet. Zudem werden die Folgen jüngster geopolitischer Krisen und die laufenden Reformpläne der Regierung analysiert.

Veranstalter des Forums ist das OWF, das Deutschlands Zukunft als Wirtschaftsstandort auslotet. Die Teilnehmer suchen nach Wegen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und strukturelle Defizite zu beheben. Die Absage von Wirtschaftministerin Reiche hinterlässt jedoch eine Lücke im Programm.

Der Veranstaltungsort Bad Saarow, ein Seeort in Brandenburg, unterstreicht den regionalen Fokus des Forums, lenkt aber gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf übergeordnete wirtschaftliche Herausforderungen.

Nach drei Tagen intensiver Debatten und Strategiegespräche endet das Forum am 2. Juni. Die dort getroffenen Entscheidungen könnten die künftige Politik in den Bereichen Investitionen, Arbeitsmarkt und demografischer Wandel prägen. Die Teilnehmer werden mit einem klareren Bild der vor ihnen liegenden Hürden – und möglicher Lösungen – für die deutsche Wirtschaft nach Hause gehen.

Quelle