NRW kämpft für gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige bundesweit
Antonio KlotzNRW kämpft für gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige bundesweit
Nordrhein-Westfalen drängt auf gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige in ganz Deutschland
Die Landesregierung hat ihre Forderung erneuert und argumentiert, dass die aktuellen Regelungen Zehntausende ohne essenzielle Unterstützung lassen. Jährlich bringen rund 27.000 selbstständige Frauen Kinder zur Welt – ohne die gleichen Absicherungen wie Angestellte.
Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat nun konkrete Vorschläge vorgelegt, die auf einer landesfinanzierten Machbarkeitsstudie basieren. Die Ergebnisse sollen im Juli vorgestellt werden. Kernpunkt ist eine einmalige Pauschalzahlung, um entgangene Einnahmen während der Mutterschutzzeit auszugleichen.
Das Land hat bereits Schritte unternommen, um Rückhalt zu schaffen: Eine Bundesratsinitiative wurde gestartet, und ein breites Bündnis aus Interessengruppen gebildet. Das Wirtschaftsministerium brachte Politiker:innen, Wirtschaftsvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen zusammen, um die Umsetzung der Pläne zu beraten.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko behandelt werden dürfe. Ihre Äußerungen fallen in eine Phase, in der Nordrhein-Westfalen weiter die Kampagne für eine gerechtere Behandlung selbstständiger Mütter anführt.
Die Vorschläge zielen darauf ab, eine Lücke im deutschen Sozialsystem zu schließen. Bei einer Umsetzung würden sie selbstständigen Frauen während des Mutterschutzes finanzielle Sicherheit bieten. Der nächste Schritt des Landes ist die Vorstellung der vollständigen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie im Juli.






