Neue Rad- und Fußgängerbrücke soll Koblenzer Verkehrsprobleme bis 2026 lösen
Bernd-Dieter RingNeue Rad- und Fußgängerbrücke soll Koblenzer Verkehrsprobleme bis 2026 lösen
Zwei große Rad- und Fußverkehrsprojekte sollen die Mobilität in der Stadt verbessern. Beide Vorhaben erhalten Bundesförderung im Rahmen des Programms „Klimaschutz durch Radverkehr“. Die Arbeiten beginnen Anfang 2024 mit Baum- und Strauchrodungen, um später im Jahr den Weg für den Bau freizumachen.
Seit 2008 müssen Anwohner, die zwischen Goldgrube und Moselweiß oder Rauental unterwegs sind, weite Umwege in Kauf nehmen. Die Sperrung eines Eisenbahntunnels nahe Kemperhof zwang Fußgänger und Radfahrer auf weniger direkte Routen. Nun plant die Stadt den Bau einer eigenen Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn, deren Fertigstellung bis Ende 2026 erwartet wird.
Die neue Fuß- und Radbrücke wird die Koblenzer Straße in der Nähe örtlicher Supermärkte mit dem Bereich zwischen Dominicusstraße und Comeniusstraße verbinden. Sie bietet nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern eine sicherere und direktere Querungsmöglichkeit. Zudem entsteht ein neuer Weg parallel zur Bahnstrecke, der Heiligenweg/Kemperhof mit Behringstraße/Hoevelstraße verbindet.
Bevor die Bauarbeiten im Spätsommer 2024 beginnen, werden junge Birken, Brombeersträucher und ältere Pappeln gerodet. Dies ermöglicht auch Bodenuntersuchungen und Maßnahmen zum Schutz der Mauereidechsen in der Region. Gleichzeitig wird die Eisenbahnbrücke erweitert und mit Bahnsteigen für einen künftigen Haltepunkt „Verwaltungszentrum“ ausgestattet.
Die Projekte zielen darauf ab, Umwege zu verkürzen und die Verkehrsoptionen für Fußgänger und Radfahrer zu optimieren. Die Rodungsarbeiten starten im Februar 2024, die Fertigstellung von Brücke und Weg ist bis Ende 2026 geplant. Beide Vorhaben sind Teil einer umfassenden Initiative zur Förderung eines nachhaltigen Verkehrs in der Region.






