10 June 2026, 12:38

Neubauten in Deutschland setzen 2025 auf grüne Wärme – Erdgas fast verschwunden

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Neubauten in Deutschland setzen 2025 auf grüne Wärme – Erdgas fast verschwunden

In Deutschland vollzieht sich ein rasanter Wandel hin zu erneuerbaren Energien bei der Beheizung von Neubauten. 2025 wird die Mehrheit der genehmigten Wohngebäude auf grüne Energiequellen setzen – ein deutlicher Bruch mit den Vorjahren und den bisherigen Trends im Wohnungsbestand.

Noch 2022 wurden die meisten Wohngebäude in Deutschland mit Erdgas beheizt: 53,9 % der Häuser waren darauf angewiesen. Heizöl war ebenfalls weit verbreitet und versorgte 24,1 % der Haushalte. Erneuerbare Energien machten damals gerade einmal 10,2 % des gesamten Wohnungsbestands aus.

Doch bis 2025 hat sich das Bild grundlegend gewandelt: Erneuerbare Energien sind nun mit 78,2 % die primäre Wärmequelle in Neubauten. Den größten Anteil daran haben Wärmepumpen, die in 73,6 % der neuen Wohngebäude eingesetzt werden. Besonders beliebt sind sie in Ein- und Zweifamilienhäusern, wo die Installationsquoten bei 77,9 % bzw. 78,4 % liegen.

Der Einsatz von Erdgas in Neubauprojekten ist dagegen drastisch zurückgegangen. Nur noch 10,5 % der neuen Wohngebäude werden 2025 damit beheizt – ein Rückgang von 69,4 % im Vergleich zu 2024. Bei den neu genehmigten Projekten liegt der Erdgasanteil sogar bei nur 2,2 %. Der Anteil erneuerbarer Energien in Neubauten steigt kontinuierlich an und lag 2015 noch bei 28,6 %.

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Die Daten zeigen einen klaren Abschied von fossilen Brennstoffen im Wohnungsneubau. Erneuerbare Energien und Wärmepumpen dominieren inzwischen die Heizungsinstallationen in neuen Gebäuden. Dieser Trend spiegelt den breiteren Wandel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung im deutschen Wohnungssektor wider.

Quelle