Nadiem Amiris emotionale Achterbahnfahrt endet im WM-Kader 2026
Nadiem Amiri sichert sich nach bangem Warten Platz im WM-Kader 2026
Der Mittelfeldspieler Nadiem Amiri steht nach einer nervenaufreibenden Wartezeit im vorläufigen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2026. Der 27-jährige Profi von Mainz 05 beschrieb die Tage vor der Bekanntgabe als eine „emotionale Achterbahnfahrt“, geprägt von Unsicherheit und Erleichterung gleichermaßen.
Wochenlang hatte Amiri aufgrund einer Fersenverletzung pausieren müssen, was seine Nominierung in Frage stellte. Innerhalb des DFB-Umfelds galt er als sogenannter „Grenzkandidat“ – ein Spieler, dessen Teilnahme bis zuletzt ungewiss war. Selbst gab er zu, sich während der Wartezeit auf die endgültige Entscheidung „richtig schlecht“ gefühlt zu haben.
Die Bestätigung kam dann überraschend: Bundestrainer Julian Nagelsmann rief Amiri an, während dieser gerade in einem FaceTime-Gespräch mit seinem Mannschaftskollegen Philipp Tietz war. Seine Reaktion war so emotional, dass Nagelsmann später berichtete, wie sehr ihn die späte Nachricht überwältigt habe.
Hinter den Kulissen war Amiris Familie bereits seit Tagen über seine Nominierung informiert. Sie hatten sogar schon am Montag vor der offiziellen Bekanntgabe ein Video aufgenommen – ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie längst Bescheid wussten. Amiri selbst erfuhr erst durch Nagelsmanns Anruf von seiner Berufung.
Die Aufnahme in den Kader beendet eine angespannte Phase für den Spieler und seine Angehörigen. Nach dem Kampf gegen Verletzung und Unsicherheit bereitet sich Amiri nun darauf vor, Teil des deutschen Teams bei der WM 2026 zu sein. Seine späte Nominierung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch eine besondere Note in der Kaderzusammenstellung der Nationalelf.






