Matanović will mit Freiburg die Europa-League-Wende gegen Braga
Freiburgs Stürmer Igor Matanović hat sich in dieser Saison mit acht Ligatreffern zum besten Torschützen des Clubs entwickelt. Seine starke Form hat die Offensive des Teams gemeinsam mit Johan Manzambi und Yuito Suzuki wiederbelebt. Nun konzentriert er sich darauf, das 1:2 aus dem Hinspiel gegen Braga in der Europa League umzukehren.
Das Rückspiel findet im Europa-Park Stadion statt, wo Freiburg die letzten zehn europäischen Heimspiele gewonnen hat.
Matanovićs Weg nach Freiburg war alles andere als geradlinig. In Hamburg als Sohn kroatischer Kriegsflüchtlinge geboren, spielte er sowohl in deutschen als auch in kroatischen Jugendnationalmannschaften. Seine Profikarriere begann beim FC St. Pauli, bevor er über Stationen bei Eintracht Frankfurt und Karlsruher SC nach Freiburg kam.
Im Hinspiel gegen Braga glich Freiburg zwar innerhalb von acht Minuten aus, verlor aber letztlich mit 1:2 nach einem defensiven Fehler. Die Niederlage traf das Team hart, besonders da die Braga-Fans lautstark jubelten. Matanović hat seitdem klar gemacht, dass er Rache will – und warnt, dass bereits ein frühes Tor im heimischen Stadion die Portugiesen unter Druck setzen könnte.
Freiburgs Kapitän Christian Günter kehrte beim jüngsten 1:1 gegen Wolfsburg in die Startelf zurück. Der 30-Jährige führt das Team seit sechs Jahren an, saß in dieser Saison aber oft auf der Bank. Seine Erfahrung könnte im entscheidenden Rückspiel am Donnerstag den Unterschied machen.
Mit einer makellosen europäischen Heimbilanz in dieser Saison setzt Freiburg auf Matanovićs eiskalte Abschlussqualitäten und die Unterstützung der Fans. Der Stürmer ist selbstbewusst und glaubt, dass das Team die Partie drehen kann – vorausgesetzt, sie starten stark.
Die Breisgauer gehen mit Schwung ins Rückspiel: In dieser Saison verloren sie nur einmal ein europäisches Heimspiel. Eine starke Leistung von Matanović und Günter könnte den Einzug ins nächste Runde bedeuten. Braga hingegen muss Freiburgs Offensive im Zaum halten und gleichzeitig die knappe Führung verteidigen.






