Mainz improvisiert: Ganztagsbetreuung startet trotz Mensaverzögerung an der Brunnenschule
Antonio KlotzMainz improvisiert: Ganztagsbetreuung startet trotz Mensaverzögerung an der Brunnenschule
Mainz bereitet sich auf die kommende gesetzliche Verpflichtung zur Ganztagsbetreuung für Grundschüler vor. Die Stadt hat bestätigt, dass alle Erstklässler ihren Anspruch auf einen Hortplatz erhalten werden. Allerdings hat sich die Fertigstellung einer provisorischen Mensa an der Brunnenschule verzögert, was Anpassungen bei der Essensversorgung für das Schuljahr 2026/2027 erfordert.
Die geplante Mensa in Containerbauweise an der Brunnenschule in Mainz-Marienborn wird nicht wie vorgesehen bis August 2026 fertiggestellt. Stattdessen wird der Bau voraussichtlich erst im ersten Quartal 2027 abgeschlossen. Bis dahin werden die Mittagessen in einem umfunktionierten Klassenzimmer im Hauptgebäude der Schule ausgegeben.
Die bestehende Containeranlage auf dem Schulgelände wird zur neuen Mensa umgebaut. Die Stadtverwaltung versichert Eltern, dass diese Übergangslösung allen aktuellen pädagogischen und Sicherheitsstandards entspricht. Für das Schuljahr 2026/2027 werden etwa 45 Hortplätze benötigt.
Der Vorstand des Fördervereins der Brunnenschule hat zugesagt, allen neuen Erstklässlern einen Platz im Ganztagsangebot anzubieten. Betroffene Klassen werden bis zur Fertigstellung der Mensa in das Hauptgebäude verlegt.
Durch die Verzögerung wird das Mittagessen vorläufig für mehrere Monate in einem Klassenzimmer serviert. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die Container-Mensa den Schülern einen dauerhaften Speiseraum bieten. Mainz bleibt entschlossen, die gesetzliche Vorgabe zur vollumfänglichen Ganztagsbetreuung in der Grundschule fristgerecht umzusetzen.






