14 June 2026, 08:20

Madrid verhängt Rekordstrafen für Lärmverstöße im Stadion Metropolitano 2025

Für diejenigen, die rocken wollen, verhängen wir eine Strafe: AC/DC's Metropolitano-Show kostet €80.800 wegen Lärmbelästigung

Madrid verhängt Rekordstrafen für Lärmverstöße im Stadion Metropolitano 2025

Der Stadtrat von Madrid hat 2025 Maßnahmen gegen Lärmverstöße im Stadion Metropolitano ergriffen. Mehrere Konzerte und Veranstaltungen wurden wegen Überschreitung der zulässigen Lärmgrenzen mit Bußgeldern belegt, wobei einige Vorfälle besonders hohe Strafen nach sich zogen. Anwohner in der Umgebung klagen seit Langem über anhaltende Belästigungen durch Großveranstaltungen.

Insgesamt fanden in diesem Jahr 29 Lärmkontrollen im Stadion statt. Bei 14 davon wurde die vollständige Einhaltung der Vorschriften festgestellt. Vier Kontrollen ergaben jedoch Verstöße, die zu Sanktionen gegen bestimmte Veranstaltungen führten.

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Ein Konzert der Band Imagine Dragons wurde mit einem Bußgeld von 500 Euro wegen eines geringfügigen Verstoßes belegt, nachdem die nächtlichen Lärmgrenzen um vier Dezibel überschritten worden waren. Ähnlich erhielt das Internationale Jugendfußballturnier Madcup eine Strafe von 180 Euro für eine Überschreitung um vier Dezibel während der Tagesstunden – ebenfalls als geringfügiger Verstoß eingestuft.

Die höchste Strafe traf ein Konzert von AC/DC. Die Municipal Police maß Schallpegel, die nachts fünf bis zehn Dezibel über den genehmigten Grenzwerten lagen. Dieser Verstoß wurde als „besonders schwerwiegend“ eingestuft und mit einem Bußgeld von 80.800,80 Euro geahndet – die höchste Strafe für Veranstaltungen im Stadion im Jahr 2025. Normalerweise müssen Konzerte im Metropolitano um Mitternacht enden, mit wenigen Ausnahmen an Freitagen, Samstagen und Vorabenden von Feiertagen.

Als Reaktion auf die Beschwerden hat der Stadtrat Maßnahmen ergriffen, um die Lärmbelastung zu verringern. Dazu gehören die Installation schallabsorbierender Paneele und die Anpassung der Ausrichtung der Beschallungsanlagen. Die Staatsanwaltschaft der Provinz Madrid untersucht den Fall nun näher, während der spanische Bürgerbeauftragte keine weiteren Schritte einleiten will.

Die Bußgelder und Ermittlungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen bei der Regulierung von Lärm durch Großveranstaltungen im Metropolitano. Anwohner melden weiterhin Störungen wie übermäßigen Lärm, Verkehrsaufkommen und Vermüllung. Die Maßnahmen des Stadtrats zielen darauf ab, diese Probleme zu entschärfen und gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

Quelle