Kostenloser Kartenzahlungs-Test: So steigen Kleinbetriebe digital ein
Bert HenschelKostenloser Kartenzahlungs-Test: So steigen Kleinbetriebe digital ein
„Deutschland zahlt digital“: Neue Initiative hilft Kleinbetrieben beim kostengünstigen Einstieg in Kartenzahlungen
Eine neue Initiative mit dem Namen „Deutschland zahlt digital“ unterstützt kleine Unternehmen dabei, Kartenzahlungen ohne Vorabkosten auszuprobieren. In Zusammenarbeit mit Anbietern wie SumUp können Händler:innen digitale Transaktionen ein ganzes Jahr lang in ihren eigenen Geschäften testen. Immer mehr Kund:innen bevorzugen bargeldlose Optionen – fast ein Fünftel verzichtet sogar auf einen Kauf, wenn nur Barzahlung möglich ist.
Das Programm richtet sich gezielt an Betriebe, die bisher auf Bargeld setzen. Teilnehmer:innen erhalten eine 12-monatige Testphase ohne Transaktionsgebühren für Umsätze von bis zu 50.000 Euro. Monatliche Grundgebühren entfallen, und selbst die Anschaffungskosten für ein Kartenterminal werden erstattet. Eine langfristige Vertragsbindung ist nicht erforderlich.
Das SumUp Solo Lite-Terminal akzeptiert alle gängigen Kredit-, Debit- und Girocards (EC-Karten) sowie kontaktlose Zahlungen, Google Pay, Apple Pay und Chip-mit-PIN-Transaktionen. Der Akku hält über 1.000 Verkäufe lang, bevor er wieder aufgeladen werden muss.
Nach Ablauf der Testphase können Unternehmen zwischen zwei Tarifmodellen wählen: Entweder 1,39 Prozent Gebühr pro Transaktion ohne monatliche Kosten oder ein reduzierter Satz von 0,79 Prozent zuzüglich einer Monatsgebühr von 19 Euro.
Aktuelle Umfragen unterstreichen den Wandel im Zahlungsverhalten: Fast 60 Prozent der Kund:innen ziehen Kartenzahlungen im Geschäft vor, 41 Prozent würden sie sogar für jeden Einkauf nutzen. Mehr als ein Drittel reagiert genervt, wenn nur Bargeld akzeptiert wird – 19 Prozent brechen den Kauf sogar ganz ab.
Die Initiative bricht finanzielle Hürden für Betriebe ab, die bisher vor dem Schritt zur Kartenzahlung zurückschrecken. Durch den Praxistest im eigenen Laden können Inhaber:innen die Vorteile realistisch einschätzen, bevor sie sich festlegen. Gleichzeitig passt sich das Angebot an die veränderten Kundengewohnheiten an: Immer mehr Shopper:innen erwarten an der Kasse digitale Zahlungsmöglichkeiten.






