Koblenz plant 85-Millionen-Investition in Stadtsanierung und Kulturprojekte bis 2029
Bert HenschelKoblenz plant 85-Millionen-Investition in Stadtsanierung und Kulturprojekte bis 2029
Drei politische Gruppen in Koblenz wollen am 25. Juni 2026 einen gemeinsamen Antrag einreichen. CDU, Grüne und SPD planen, rund 85 Millionen Euro aus einem Bundes-Sondervermögen zu verteilen. Die Chancen auf eine Annahme des Vorhabens stehen gut, da die Fraktionen im Stadtrat über eine Mehrheit verfügen.
Der Antrag sieht mehrere zentrale Projekte für die Stadt vor. Für die Sanierung des Oberwerth-Stadions sind 26 Millionen Euro vorgesehen, wobei insgesamt 34 Millionen Euro für die Arbeiten bereitstehen. Weitere 5 Millionen Euro fließen in Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2029.
Zusätzlich sind Klimaschutzmaßnahmen an zwei Gymnasien sowie neue Sanitäranlagen an zwei Grundschulen geplant. Auch die denkmalgeschützten Gebäude Münzmeisterhaus und Alte Burg sollen renoviert werden. Die Mittel unterstützen zudem den Bau von Mehrzweckhallen für Vereine in Arzheim, Niederberg und Güls.
Das Geld stammt aus einem Bundes-Sondervermögen und belastet nicht den ohnehin angespannten Haushalt der Stadt. Es ist ausschließlich für diese Vorhaben bestimmt. Da die drei Fraktionen gemeinsam über eine Mehrheit verfügen, gilt die Zustimmung zum Antrag als wahrscheinlich. Die bereitgestellten Mittel sollen gezielt in verschiedene Bereiche Koblenzs fließen – darunter Sport-, Bildungs- und Kulturinfrastruktur.






