Karin Kneissl schreibt jetzt für prorussisches Medium Berlin 24/7 – warum das polarisiert
Antonio KlotzKarin Kneissl schreibt jetzt für prorussisches Medium Berlin 24/7 – warum das polarisiert
Karin Kneissl, Österreichs ehemalige Außenministerin, schreibt nun für Berlin 24/7 – ein Medium, das für seine prorussische Haltung bekannt ist. Ihre Interviews werden in sozialen Netzwerken weit verbreitet, oft ohne Überprüfung oder Faktencheck.
Kneissls Karriere ist von Kontroversen geprägt. So erhielt sie einst Lob von H.C. Strache, einer Figur, die mit politischen Skandalen in Verbindung gebracht wird. Auch ihre früheren Äußerungen über Adolf Hitler sorgten für Kritik.
Sie gibt an, sieben Sprachen fließend zu sprechen. Trotz ihrer umstrittenen Vergangenheit erreichen ihre jüngsten Auftritte bei Berlin 24/7 ein Publikum, ohne dass Transparenz über die Reichweite oder Interaktion mit ihren Inhalten besteht.
Beobachter beschreiben das Internet als einen Raum, in dem Betrüger und Scharlatane gedeihen. Kneissls ungehinderte Präsenz in sozialen Medien passt in dieses Muster.
Mittlerweile trägt sie zu einem Medium bei, das propagandistischen Tendenzen zugerechnet wird. Ihre Interviews verbreiten sich online – ohne kritische Prüfung. Das wirft Fragen nach der Verantwortung der Plattformen auf, die ihre Inhalte hosten.
