05 June 2026, 15:32

IT-Branche boomt: 109.000 Stellen unbesetzt trotz Rekordgehältern

IT-Gehälter Übersicht: Gehälter nach Beruf und Erfahrung

IT-Branche boomt: 109.000 Stellen unbesetzt trotz Rekordgehältern

Deutschlands IT-Branche wächst rasant – doch Tausende Stellen bleiben unbesetzt

Im Jahr 2025 blieben allein rund 109.000 IT-Stellen in Deutschland unbesetzt, obwohl die Nachfrage weiter steigt. Die Gehälter in der Branche variieren stark: In einigen Positionen sind mehr als 100.000 Euro pro Jahr möglich.

Zwischen 2022 und 2024 stieg die Zahl der IT-Beschäftigten um 12 Prozent auf fast 1,1 Millionen. Dennoch hält der Fachkräftemangel an – Tausende Stellen bleiben vakant. Das durchschnittliche Bruttogehalt in der Branche liegt derzeit bei 58.721 Euro, wobei die meisten Angestellten ihre Bezahlung mit etwa 65 Prozent Zufriedenheit bewerten.

Einstiegsgehälter und Karrierechancen Berufseinsteiger in der IT starten mit rund 45.000 Euro Jahresgehalt. Quereinsteiger können mit mindestens 35.000 Euro rechnen, in spezialisierten Bereichen sind auch höhere Einkommen möglich. Erfahrene Fachkräfte in den Bereichen Cloud-Computing, Cybersicherheit oder künstliche Intelligenz (KI) erreichen oft 100.000 Euro oder mehr.

Zu den Spitzenverdienern zählen Solution Architects (85.300 Euro) und Software Architects (82.800 Euro). Auch Key Account Manager (80.300 Euro) und Product Owner (73.200 Euro) gehören zu den bestbezahlten Positionen. Senior-Stellen in gefragten Bereichen können jährlich über 150.000 Euro einbringen.

Regionale Unterschiede: Wo die Gehälter am höchsten sind Die besten Verdienstmöglichkeiten bieten München, Frankfurt und Hamburg. Hier liegen die Löhne über dem Bundesschnitt – ein Spiegel der starken Nachfrage und der höheren Lebenshaltungskosten.

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Fazit: Fachkräftemangel bleibt trotz steigender Löhne Obwohl die Gehälter für qualifizierte IT-Kräfte steigen – von 35.000 Euro für Quereinsteiger bis über 150.000 Euro für erfahrene Experten –, bleibt die Besetzung aller offenen Stellen eine Herausforderung. Um den Bedarf zu decken, werden in den kommenden Jahren noch mehr gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.

Quelle