26 March 2026, 20:23

Hubertz kündigt Maßnahmen gegen explodierende Wohnkosten an – was sich jetzt ändert

Schwarz-weißer Architekturentwurf eines Hauses mit zahlreichen Fenstern, beschriftet mit "Pläne für ein Haus in Deutschland", umgeben von Bäumen.

Hubertz kündigt Maßnahmen gegen explodierende Wohnkosten an – was sich jetzt ändert

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat eingeräumt, dass die Regierung die wachsende Verärgerung über die Wohnkosten in Deutschland angehen muss. Sie betonte, dass die SPD konkrete Schritte einleiten wolle, um die finanzielle Belastung der Haushalte zu verringern.

Die Ministerin räumte ein, dass sich viele Menschen ihren Alltag kaum noch leisten könnten – wobei die Wohnsituation dabei eine zentrale Rolle spiele. Hubertz erkannte an, dass die Bundespolitik eine Mitschuld an der weitverbreiteten Unzufriedenheit trage. Zwar brachte sie die Stimmung nicht direkt mit den jüngsten Wahlniederlagen in Ländern wie Rheinland-Pfalz in Verbindung, machte aber deutlich, dass Handlungsbedarf bestehe.

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Um das Problem zu bekämpfen, hat die Bundesregierung die Mietpreisbremse bis zum 31. Dezember 2029 verlängert. Diese Regelung begrenzt Mietsteigerungen in angespannten Wohnungsmärkten auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zudem wurden die Mittel für den sozialen Wohnungsbau aufgestockt: 2026 stehen vier Milliarden Euro bereit, bis 2029 sind insgesamt 23,5 Milliarden Euro vorgesehen. Ziel ist es, jährlich rund 100.000 bezahlbare Wohnungen zu bauen.

Weitere Entlastungen umfassen Energiekostensenkungen von über zehn Milliarden Euro im Jahr 2026, die durch den Wegfall der Gasspeicherumlage und gesenkte Netzentgelte erreicht werden. Die Leistungen beim Wohngeld wurden ausgeweitet – nun kommen dreimal so viele Haushalte in den Genuss der Förderung, während die Zuschüsse fast verdoppelt wurden. Neue KfW-Förderprogramme wie Wohneigentum für Familien bieten Darlehen von bis zu 270.000 Euro an, ergänzt durch Heizungsförderungen, die bis zu 70 Prozent der Sanierungskosten abdecken.

Mit den Maßnahmen will die Regierung die finanzielle Belastung von Mietern und Eigentümern lindern. Durch verlängerte Mietpreisbremse, mehr Sozialwohnungen und ausgeweitete Zuschüsse soll die Wohnbezahlbarkeit in den kommenden Jahren stabilisiert werden. Hubertz' Äußerungen unterstreichen den Willen, die öffentlichen Sorgen durch greifbare politische Veränderungen anzugehen.

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