15 March 2026, 08:21

Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Sieg gegen Frankfurt

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und Himmel.

Heidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Sieg gegen Frankfurt

Heidenheim erleidet die 13. Partie in Folge ohne Sieg – Abstiegssorgen wachsen nach knapper Niederlage gegen Eintracht Frankfurt

Nach einer knappen Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bleibt der 1. FC Heidenheim nun seit 13 Spielen ohne Sieg. Die Niederlage lässt die Mannschaft zehn Punkte über dem Relegationsplatz – ein Abstand, der die Abstiegssorgen weiter vertieft. Trainer Frank Schmidt kritisierte sowohl die Schiedsrichterleistung als auch die defensiven Fehler seines Teams.

Die Partie nahm eine umstrittene Wende, als Sirlord Contehs Tor wegen Abseits aberkannt wurde. Wiederholungen zeigten, dass der Stürmer nur Millimeter vor dem letzten Abwehrspieler stand – eine Entscheidung, die für Frust sorgte. Conteh bezeichnete das halbautomatische Abseitssystem später als "völligen Unsinn" und behauptete, es habe "mit Fußball nichts mehr zu tun". Schmidt, obwohl verärgert, betonte, er vertraue der Technologie.

Heidenheim kämpfte über weite Strecken des Spiels, schaffte es in der ersten Halbzeit trotz kompakter Defensivleistung aber kaum, klare Torchancen herauszuarbeiten. Selbst nach der Roten Karte gegen Frankfurts Kapitän blieb die Offensive harmlos – ein weiteres Indiz für die anhaltenden Probleme im Angriff. Schmidt räumte ein, dass ihn vor allem die unbeständige Abwehrleistung beunruhige, die Frankfurt letztlich den Siegtreffer ermöglichte.

Die aktuellen Schwierigkeiten stehen im Kontrast zu den Fortschritten der letzten Jahre unter Schmidt. In den vergangenen zwei Spielzeiten hatte sich Heidenheims Offensive spürbar verbessert: Die Torquote stieg von 1,03 auf 1,47 Treffer pro Spiel, der Ballbesitz erhöhte sich von 42 auf 48 Prozent, und die Torschüsse auf das Tor kletterten von 3,1 auf 4,2 pro Partie. Eine Umstellung auf ein 4-2-3-1-System und präzisere Flanken halfen Spielern wie Tim Kleindienst, der in der Saison 2025/26 zwölf Tore erzielte. Doch nun, mit einer ideenlosen Offensive und defensiven Patzern, wächst die Abstiegsgefahr.

Die Niederlage verlängert Heidenheims sieglose Serie auf 13 Spiele – bei zehn Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Ohne eine schnelle Wende in Verteidigung und Angriff wird der Klassenverbleib in der Bundesliga immer unwahrscheinlicher. Schmidts Team muss dringend Lösungen finden, bevor die Zeit davonläuft.

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