GIZ-Finanzskandal: Betrug im Jemen-Programm erschüttert Entwicklungsorganisation
Antonio KlotzGIZ-Finanzskandal: Betrug im Jemen-Programm erschüttert Entwicklungsorganisation
Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steckt in einem schweren Finanzskandal. Die Organisation bestätigte den Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter in ihrem Jemen-Programm. Erste Schätzungen zufolge könnten die Verluste sich auf mehrere Zehntausend Euro belaufen.
Die GIZ entdeckte zunächst Unregelmäßigkeiten in ihren Aktivitäten im Jemen. Eine interne Untersuchung förderte bald Beweise für betrügerische Machenschaften von Angestellten zutage. Wie genau das System funktionierte, hat das Unternehmen bisher nicht detailliert offengelegt.
Gegen die Beteiligten wurden bereits disziplinarische Maßnahmen ergriffen. Wie viele Mitarbeiter konkret Konsequenzen tragen müssen, bleibt jedoch unklar. Die Behörden ermitteln noch, um das volle Ausmaß des finanziellen Schadens zu beziffern.
Der Skandal hat der GIZ erhebliche finanzielle Verluste beschert. Die Ermittlungen zur genauen Höhe der veruntreuten Gelder laufen noch. Die Organisation kündigte an, im Verlauf der Aufklärung weitere Updates zu veröffentlichen.






