01 May 2026, 02:27

Gary Lineker wechselt für die WM von der BBC zu Netflix – und präsentiert aus New York

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern im Hintergrund, einschließlich eines Kameramannes, der eine Live-Übertragung anzeigt.

Gary Lineker wechselt für die WM von der BBC zu Netflix – und präsentiert aus New York

Gary Lineker wird seine WM-Sendung diesen Sommer aus New York präsentieren – und nicht wie ursprünglich geplant aus den BBC-Studios in Salford. Der ehemalige englische Nationalstürmer hat zudem einen Deal mit Netflix abgeschlossen, um während des Turniers den Podcast The Rest is Football zu moderieren.

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Linekers tägliches WM-Programm wird exklusiv auf Netflix gestreamt. An seiner Seite sind wie gewohnt die Co-Moderatoren Alan Shearer und Micah Richards, dazu Gäste wie Alex Aljoe und Rob Jones. Unterdessen hat die BBC ihre Berichterstattungspläne zurückgeschraubt: Das Hauptteam bleibt in Greater Manchester und wird nicht in die USA geschickt.

Erst ab dem Viertelfinale wird der Sender Fernseh-Experten nach Nordamerika entsenden. Diese Kostensenkung folgt auf Linekers öffentliche Kritik an den WM-Vorbereitungen des Senders. Sein Verhältnis zur BBC ist seit dem vergangenen Jahr angespannt, als er vorübergehend von Match of the Day suspendiert wurde – ausgelöst durch einen Instagram-Post, der ihm Antisemitismus-Vorwürfe einbrachte.

Jenseits seiner TV-Verpflichtungen äußerte sich Lineker kürzlich auch zum Fußballmanagement. Er spekulierte über eine mögliche Rückkehr von José Mourinho zu Real Madrid, angesichts der titellosen Saison des Clubs unter dem aktuellen Trainer Álvaro Arbeloa. Zudem verriet er, seit über einem Jahrzehnt keinen Kontakt mehr zu Mourinho zu haben – den Grund für das Schweigen kenne er jedoch nicht.

Linekers Netflix-Show wird während der gesamten WM täglich mit Analysen aus New York zu sehen sein. Die BBC hingegen beschränkt ihre Präsenz vor Ort auf die späteren Turnierphasen. Sein schrittweiser Rückzug vom Sender markiert einen weiteren Wendepunkt in seiner Karriere als Sportmoderator – nach dem Eklat des Vorjahres.

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