03 April 2026, 06:23

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball in einem Stadion mit Zuschauern und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende. Neun Mannschaften aus verschiedenen religiösen und kulturellen Hintergründen traten gegeneinander an – doch statt Pokale zu vergeben, stand der Zusammenhalt und das gemeinsame Eintreten gegen Diskriminierung im Mittelpunkt.

Veranstaltet wurde das Turnier vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, das 2024 gegründet wurde. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz vereint das Bündnis über 30 lokale soziale, religiöse und politische Organisationen. Ihr Ziel ist es, eine offene, vielfältige und solidarische Gemeinschaft zu fördern.

Auf Schiedsrichter wurde bewusst verzichtet – ein Zeichen für Fairplay und gegenseitigen Respekt. Statt Medaillen erhielt jedes Team am Ende ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Sieger des Turniers wurde der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Vordergrund stand nicht der Wettbewerb, sondern die Verbundenheit.

Das Event war Teil der bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus, die im März 2026 in Deutschland stattfanden. Mindestens sieben Städte – darunter Pfaffenhofen an der Ilm, Bottrop und Dresden – organisierten eigene Aktionen. Dazu zählten sportliche Initiativen wie die "Pink Sports"-Veranstaltungen in Bottrop ebenso wie kulturelle Programme mit Workshops, Konzerten und Festivals. Das Motto der Kampagne "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" unterstrich den globalen Einsatz für Gleichberechtigung und Respekt.

Mit dem Turnier endete die diesjährige Veranstaltungsreihe in Bergisch Gladbach. Doch die Arbeit des Bündnisses geht weiter: Es setzt sich weiterhin für Vielfalt ein und stellt sich Diskriminierung entgegen. Solche Events sollen die Gemeinschaft stärken und Rassismus in all seinen Formen eine klare Absage erteilen.

Quelle