Friedliche Antifa-Demo in Kaiserslautern mit kleineren Störungen und Festnahme
Antonio KlotzFriedliche Antifa-Demo in Kaiserslautern mit kleineren Störungen und Festnahme
Unter dem Motto "Die Pfalz bleibt antifa" fand am 21. März 2026 in Kaiserslautern eine Demonstration statt. Rund 150 bis 200 Menschen versammelten sich zu der Kundgebung, die zwar von kleineren Störungen begleitet wurde, insgesamt aber friedlich endete.
Die Veranstaltung begann um 16:00 Uhr auf dem Guimarães-Platz und zog anschließend durch mehrere Straßen der Stadt. Die Teilnehmenden folgten einer festgelegten Route und erreichten schließlich den Musikerplatz.
Die Polizei griff ein, als einige Demonstrant:innen Masken trugen oder Pyrotechnik zündeten – beides Verstöße gegen die Versammlungsregeln. Beamte sprachen Verwarnungen aus und stoppten den Zug vorübergehend. Später bestätigten die Behörden, dass rechtliche Konsequenzen aus diesen Vorfällen folgen würden.
Einen weiteren Vorfall gab es, als ein Mann aus dem rechtsextremen Milieu die Demonstration störte. Er hatte ein Platzverbot missachtet und wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.
Nach diesen Eingriffen verlief der restliche Protest ohne weitere gewalttätige Auseinandersetzungen oder größere Zwischenfälle.
Die Kundgebung endete ohne zusätzliche Vorfälle, doch die Ermittlungen zu den Verstößen gegen das Maskenverbot und die Pyrotechnik-Nutzung laufen noch. Der festgenommene Mann bleibt in Gewahrsam; die Polizei begründete die Festnahme mit der Nichtbefolgung des Platzverbots.






