01 May 2026, 18:24

Falkensteg übernimmt Aumovio-Werk in Rheinböllen mit 320 Mitarbeitern

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik Deutschlands."

Falkensteg übernimmt Aumovio-Werk in Rheinböllen mit 320 Mitarbeitern

Aumovio verkauft Werk in Rheinböllen an die Transformationsberatung Falkensteg

Aumovio hat sich darauf verständigt, sein Werk in Rheinböllen an die Transformationsberatung Falkensteg zu verkaufen. Im Rahmen des Deals gehen die Produktionsstätte, die dortigen Aktivitäten sowie 320 Mitarbeiter an das neu gegründete Unternehmen RHB-Industries über. Beide Seiten bezeichnen den Schritt als strategische Weichenstellung für künftiges Wachstum.

Das Werk in Rheinböllen ist spezialisiert auf die Herstellung von Bremssätteln, elektrischen Feststellbremsen sowie die Entwicklung autonomer mobiler Roboter. Unter der neuen Führung plant RHB-Industries, die bestehende Expertise im Bremsensektor auszubauen und das Werk für breitere Märkte zu öffnen. Zudem soll die Auftragsfertigung von Bremssystemen eingeführt werden, um frühzeitig Produktionsvolumen zu sichern.

Falkensteg hatte RHB-Industries eigens für diese Übernahme gegründet. Alexander Dietel, Partner bei Falkensteg, bezeichnete das Werk in Rheinböllen als „zentralen Baustein“ für die langfristige Strategie des Unternehmens. Philipp von Hirschheydt, Vorstandsvorsitzender von Aumovio, fügte hinzu, dass RHB-Industries der richtige Eigentümer sei, um den Standort zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

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In den Verkaufsprozess waren auch Arbeitnehmervertreter eingebunden, die dem Abkommen zustimmten. Mit dem Abschluss der Transaktion werden sämtliche Mitarbeiter und Vermögenswerte auf RHB-Industries übergehen.

Die Übernahme soll voraussichtlich Mitte 2024 vollzogen werden, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und üblicher Auflagen. Nach dem Abschluss wird das Werk in Rheinböllen unter der Führung von RHB-Industries mit der vollständigen Belegschaft weiterbetrieben. Die neuen Eigentümer wollen die bestehenden Kompetenzen des Standorts stärken und gleichzeitig zusätzliche Marktchancen erschließen. Der Deal markiert einen strategischen Kurswechsel – sowohl für Aumovio als auch für die zukünftige Ausrichtung des Werks.

Quelle