evm-Gruppe stellt Erdgasnetz nach sieben Jahren auf H-Gas um
Nach sieben Jahren akribischer Planung und Umsetzung hat die evm-Gruppe die Umstellung ihres Erdgasnetzes von L-Gas auf H-Gas erfolgreich abgeschlossen. Das ehrgeizige Projekt umfasste die Anpassung von über 220.000 Geräten sowie Besuche in einer halben Million Haushalte in der Region.
Die Umstellung wurde notwendig, nachdem Open Grid Europe (OGE) den schrittweisen Ausstieg aus dem niederländischen L-Gas angekündigt hatte. Im Gegensatz dazu verfügt H-Gas – das aus Norwegen und anderen Quellen bezogen wird – über einen höheren Brennwert, was Anpassungen der bestehenden Infrastruktur erforderte.
Die Netzplaner der evm begannen mit detaillierten Berechnungen und Pilotversuchen, bevor sie die Region in drei große Abschnitte unterteilten. Jeder Bereich wurde schrittweise auf H-Gas umgestellt – ein Prozess, den die Ingenieure aufgrund seiner Komplexität und der Notwendigkeit, die Versorgung ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten, mit einer „Operation am offenen Herzen“ verglichen.
Das Projekt erforderte über eine Million Arbeitsstunden, an denen rund 100 zusätzliche evm-Mitarbeiter und mehrere hundert externe Fachkräfte beteiligt waren. Mit Gesamtkosten von 85 Millionen Euro war eine präzise Koordination entscheidend, um Sicherheit und Effizienz in jeder Phase zu gewährleisten.
Für Rückfragen oder Unterstützung steht der Kundenservice weiterhin telefonisch zur Verfügung.
Mit dem Abschluss dieser großangelegten Umstellung basiert die Gasversorgung der Region nun auf H-Gas. Die siebenjährige Anstrengung der evm-Gruppe hat nicht nur die Infrastruktur modernisiert, sondern auch die Versorgungszuverlässigkeit gesichert. Anwohner und Unternehmen können bei Bedarf weiterhin auf Unterstützung zurückgreifen.






