Defekter Notausgang legt Training im Kölner Turnverein lahm – seit Wochen
Stilla SagerDefekter Notausgang legt Training im Kölner Turnverein lahm – seit Wochen
Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 können seit über drei Wochen nicht trainieren – schuld ist ein defekter Notausgang. Die Paniktürverschlussanlage an einer Tür der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße funktioniert nicht mehr. Der Verein, der die Halle seit über 20 Jahren nutzt, sieht sich nun mit anhaltenden Einschränkungen konfrontiert.
Das Problem begann, als die Notausgangsverriegelung der Tür ausfiel. Die Stadt Köln beauftragte daraufhin ein Unternehmen mit der Prüfung des Schlosses, doch die Techniker stellten fest, dass eine Reparatur nicht möglich sei und das gesamte System ausgetauscht werden müsse.
Als Übergangslösung wurde ein provisorisches Schloss eingebaut, um die Tür vorläufig nutzbar zu machen. Der Vorstand des Turnvereins hielt diese Lösung jedoch für ungeeignet, da sie im Ernstfall keine schnelle Evakuierung ermögliche. Auch die Vorschlag, die Tür während des Trainings offen zu lassen, lehnte Vereinsvorsitzende Ute Ahn ab – mit Verweis auf Sicherheits- und Diebstahlrisiken.
Die Stadt bestellte zwar ein neues Panikschloss, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette verzögerten den Prozess. Nun wird das Ersatzteil voraussichtlich in dieser Woche eintreffen, die Montage soll unmittelbar danach erfolgen.
Bis dahin können die rund 300 Vereinsmitglieder nicht trainieren. Erst nach Einbau des neuen Schlosses wird die Tür den Sicherheitsstandards entsprechen und der Sporthalle wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Einen konkreten Fertigstellungstermin nannte die Stadt bisher nicht.






