24 March 2026, 18:22

CDU siegt in Rheinland-Pfalz – doch Bildungsreformen drängen auf die Agenda

Altes Buch mit dem Titel "Deutsche Schule in den Niederlanden, 1777" mit einer zentralen Abbildung eines roten Hauses umgeben von Bäumen und einem Zaun.

CDU siegt in Rheinland-Pfalz – doch Bildungsreformen drängen auf die Agenda

Die jüngste Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die politischen Kräfteverhältnisse neu geordnet: Die CDU ging als stärkste Kraft hervor. Gleichzeitig fordert der Philologenverband dringende Bildungsreformen, darunter strengere Regeln für die Smartphone-Nutzung und bessere Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler.

Die CDU erreichte 31,0 Prozent der Stimmen und liegt damit vor der SPD, die auf 25,9 Prozent fiel. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder soll nun die nächste Regierung bilden – voraussichtlich in einer Koalition mit der SPD. Auch die rechtspopulistische AfD legte zu und erzielte mit 19,5 Prozent ihr bestes Ergebnis in Westdeutschland.

Der Philologenverband Rheinland-Pfalz drängt auf schnelle Maßnahmen in der Bildungspolitik. Zu den zentralen Forderungen gehören kleinere Klassen, eine verbesserte Deutschförderung sowie klarere Strukturen für mehr Chancengerechtigkeit an Schulen. Zudem fordert der Verband verbindliche Richtlinien für den Umgang mit Smartphones im Unterricht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sprachentwicklung: Der Verband betont die Notwendigkeit früher Förderung noch vor der Einschulung. Geprüft werden aktuell Pläne, den Beginn des ersten Fremdsprachenunterrichts auf die fünfte und den der zweiten Fremdsprache auf die siebte Klasse zu verschieben. Ungewiss bleibt die Zukunft des Pilotprojekts "Schulen der Zukunft", an dem rund 150 Schulen teilnehmen – bisher gibt es keine nachgewiesenen Effekte auf Unterrichtsmethoden oder digitale Ausstattung.

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Die Wahlergebnisse werden die politischen Weichenstellungen der kommenden Monate prägen, wobei Bildungsreformen ganz oben auf der Agenda stehen. Die neue Regierung muss sich nun mit den Forderungen des Verbands auseinandersetzen – von Klassengrößen über Sprachförderung bis hin zu Technologieregeln. Die Entscheidungen werden maßgeblich bestimmen, wie Schulen in Rheinland-Pfalz in naher Zukunft arbeiten.

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