CDU feiert historischen Wahlsieg und beendet 35 Jahre Opposition in Rheinland-Pfalz
Antonio KlotzCDU feiert historischen Wahlsieg und beendet 35 Jahre Opposition in Rheinland-Pfalz
CDU erringt historischen Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 hat die Christlich Demokratische Union (CDU) einen deutlichen Sieg errungen. Die Partei dominierte die Region Koblenz und gewann 15 der 16 Wahlkreise – ein Ende von 35 Jahren Opposition. Damit vollzieht sich ein markanter Wandel im Vergleich zur Wahl 2021, als die Sozialdemokraten (SPD) noch stärker vertreten waren.
Der Erfolg der CDU erstreckte sich auf zentrale Gebiete und brachte der Partei mehrere Direktmandate ein, die zuvor von der SPD gehalten wurden. Im Wahlkreis Bad Marienberg/Westerburg verlor der langjährige SPD-Politiker Hendrik Hering nach 30 Jahren sein Direktmandat – knapp geschlagen von Janick Pape (CDU). Auch Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) musste in Andernach seinen Sitz an Anette Moesta (CDU) abgeben.
Die CDU siegte zudem in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo Guido Orthen mit 49,4 Prozent der Stimmen gewann, sowie in Andernach, Koblenz, Koblenz/Lahnstein und Diez/Nassau – allesamt ehemalige SPD-Hochburgen. Die SPD konnte lediglich den Wahlkreis Neuwied halten, wo Lana Horstmann mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,2 Prozentpunkten gegen den CDU-Herausforderer Jan Petry gewann.
Landesweit stieg der CDU-Stimmenanteil auf 31,0 Prozent (2021: 27,7 Prozent), während die SPD dramatisch von 35,7 auf 25,9 Prozent einbrach. Die Alternative für Deutschland (AfD) legte dagegen zu und erreichte 19,5 Prozent.
Die Wahlergebnisse besiegeln die Rückkehr der CDU an die Macht in Rheinland-Pfalz nach Jahrzehnten in der Opposition. Mit 15 von 16 Koblenzer Wahlkreisen hat die Partei die politische Landschaft der Region neu gezeichnet. Die einst dominierende SPD hält nur noch einen Sitz – ein Zeichen für ihren landesweiten Bedeutungsverlust.






