Bretzenheim könnte Mainzer Hundepark-Problem lösen – doch Kritik wächst
Stilla SagerBretzenheim könnte Mainzer Hundepark-Problem lösen – doch Kritik wächst
Mainz sucht seit 2025 nach einem geeigneten Standort für einen Hundepark – nun könnte ein Grundstück an der Hinkelsteinerstraße in Bretzenheim die Lösung sein. Nach Prüfung von acht möglichen Flächen haben die Verantwortlichen das Areal als vielversprechendste Option identifiziert. Doch die Pläne stoßen bereits auf politische Kritik.
Die Stadtverwaltung hatte mehrere Standorte für den geplanten Hundepark geprüft. Sieben scheiterten wegen bestehender Nutzungen, zu geringer Größe oder fehlender Verfügbarkeit. Nur das Bretzenheimer Gelände erfüllte alle notwendigen Kriterien.
Das ausgewählte Grundstück ist im Bebauungsplan aktuell als „besonderes Gebiet für Dauerkleingärten“ ausgewiesen. Eine endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, doch die Stadt schließt Anpassungen – etwa bei den Öffnungszeiten oder weiteren Auflagen – nicht aus, sobald der Betreiber ein detailliertes Nutzungskonzept vorlegt.
Kritik kommt von der Grünen-Fraktion im Stadtrat: Sie moniert intransparente Auswahlverfahren und warnt vor Lärmbelästigung für Anwohner. Stadträtin Manuela Matz (CDU) wies die Vorwürfe zurück und verteidigte das Vorgehen der Verwaltung.
Ob der Hundepark in Bretzenheim tatsächlich realisiert wird, bleibt vorerst offen. Ausschlaggebend werden die finalen Pläne des Betreibers und mögliche zusätzliche Auflagen sein. Die Stadt bleibt derweil auf der Suche nach der besten Lösung, um den Bedarf an einem dedizierten Hundauslaufflächen in Mainz zu decken.






