07 May 2026, 20:27

Borya, der Stadt-Affe von Minsk, begleitet seine Besitzerin überallhin

Ein braun-weißer Affe sitzt auf Treppenstufen und isst ein Stück Obst mit einer weißen Blume davor.

Borya, der Stadt-Affe von Minsk, begleitet seine Besitzerin überallhin

Ein Äffchen namens Borya ist in Minsk längst eine bekannte Erscheinung – mal wird er in der Nähe belebter Straßen gesichtet, mal vor örtlichen Cafés. Der Kapuzineraffe gehört Natalia, der Inhaberin des Familiencafés Semja, und lebt seit über zwei Jahren bei ihr. Anders als Haustiere es tun, folgt Borya ihr überallhin – sogar zur Arbeit –, nachdem sich herausstellte, dass er nicht gerne allein zu Hause bleibt.

Erstmals auf sich aufmerksam machte Borya, als Augenzeugen ihn in der Nähe der Metrostation Gruschewka beobachteten. Später saß er gelassen an der lauten Dserschinski-Allee. Trotz des Trubels bleibt der Affe stets ruhig und verliert Natalia nie aus den Augen.

Natalia nimmt Borya täglich mit – auch ins Café, wo er sich mit dem Personal angefreundet hat. Sie kann ihn problemlos für eine oder zwei Stunden in ihrer Obhut lassen. Der Affe kennt die Räumlichkeiten des Cafés, den Außenbereich und erkennt sogar Natalias Parkplatz wieder. Sein ausgeprägter Orientierungssinn hilft ihm, sich an vertrauten Orten mühelos zurechtzufinden.

Obwohl Borya Neugier weckt, meidet Natalia es, ihn gezielt in den Fokus zu rücken. Sie legt Wert darauf, sein Leben privat zu halten, und betont stattdessen seine enge Bindung an ihren Haushalt. Der Affe bleibt meist in ihrer Nähe und entfernt sich selten aus ihrem Blickfeld.

Borya hat sich gut an das Stadtleben angepasst – ob zu Hause, im Café oder in öffentlichen Räumen, bewegt er sich selbstbewusst. Die innige Verbindung zu Natalia und dem Café-Team sorgt dafür, dass er selbst in Menschenmengen sicher ist. Vorerst gehen die beiden ihren gewohnten Alltag nach, mit Borya stets an ihrer Seite.

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