Boppard saniert Rheinufermauer: 3,6 Millionen Euro für mehr Sicherheit bis 2029
Antonio KlotzBoppard saniert Rheinufermauer: 3,6 Millionen Euro für mehr Sicherheit bis 2029
An der Rheinufermauer in Boppard haben die Hauptarbeiten begonnen. Das Projekt umfasst umfangreiche Sanierungs- und Verstärkungsmaßnahmen, um die langfristige Sicherheit der Konstruktion zu gewährleisten. Die Bauarbeiter werden von der Flussseite aus operieren und nutzen eine temporäre Zufahrtsstraße als Arbeitsplattform.
In der ersten Phase der Renovierung wird ein 330 Meter langer Abschnitt der Mauer instand gesetzt. Dieser Abschnitt soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Reparatur beschädigter Bereiche, die Überarbeitung der Mörtelfugen sowie die Stabilisierung der Mauer mit Ankern.
Neben der Mauer selbst umfasst das Projekt auch die Sanierung von Treppenanlagen, die Sicherung des Uferbereichs und die Verbesserung der Entwässerung. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenderen Neugestaltung der Rheinallee, die Mitte August beginnen soll. Die gesamten Uferarbeiten und die Aufwertung der Promenade müssen bis zur Bundesgartenschau 2029 abgeschlossen sein.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 3,6 Millionen Euro. 80 Prozent der Ausgaben werden durch Bundesmittel gedeckt, was die finanzielle Belastung für die lokalen Behörden verringert.
Nach Abschluss der Arbeiten wird das verstärkte Rheinufer den Anwohnern und Besuchern ein sichereres und stabileres Ufer bieten. Die Maßnahmen tragen zudem zu den weiteren städtebaulichen Zielen Boppards bei, indem sie die wichtige Rhein-Infrastruktur sichern und gleichzeitig die öffentlichen Räume am Wasser attraktiver gestalten.






