27 March 2026, 00:27

Blutiger Hundangriff in Ludwigswinkel: Ein Alpaka stirbt, weitere verletzt

Eine Gruppe von Alpakas, die auf einer eingezäunten, grünen Wiese mit Bäumen, Pflanzen und Häusern im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel grasen.

Blutiger Hundangriff in Ludwigswinkel: Ein Alpaka stirbt, weitere verletzt

Blutiger Hundangriff in Ludwigswinkel: Ein Alpaka tot, weitere verletzt

In Ludwigswinkel (Rheinland-Pfalz) hat ein brutaler Hundangriff ein Alpaka das Leben gekostet und weitere Tiere schwer verletzt. Zwei Hunde drangen in eine Weide ein und griffen die Tiere an, während ihre Besitzer hilflos zusehen mussten. Behörden und Tierschutzorganisationen fordern nun strengere Vorsichtsmaßnahmen von Hundehaltern, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Die Attacke ereignete sich, als die beiden Hunde entkamen und in das Gehege der Alpakas gelangten. Augenzeugen beschrieben die Tiere während des Angriffs als "blutrünstig". Als die Besitzer der Weide eintrafen, war es bereits zu spät – sie konnten die Hunde nicht mehr aufhalten.

Ein Tierarzt wurde umgehend gerufen, um die überlebenden Alpakas zu versorgen. Doch eines der Tiere, das den Namen Karl trug, überlebte die Verletzungen nicht. Solche Vorfälle sind kein Einzelfall: Berichte über Hunde, die weidende Nutztiere wie Schafe, Ziegen oder Alpakas angreifen, häufen sich – besonders im Frühling.

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Obwohl es keine genauen Zahlen zu Angriffen auf Nutztiere in Deutschland der letzten drei Jahre gibt, scheinen Konflikte zwischen freilaufenden Hunden und Weidetieren zuzunehmen. Tierschützer betonen, dass bereits ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit tödliche Folgen haben kann. Sie raten Haltern, ihre Hunde in der Nähe von Feldern oder Weideflächen anzuleinen und Zäune sowie Tore sicher zu verschließen. Zudem wird dringend empfohlen, Hunde so zu trainieren, dass sie zuverlässig auf Rückrufkommandos reagieren.

Der Vorfall in Ludwigswinkel unterstreicht die Gefahren, die von unkontrollierten Hunden in der Nähe von Nutztieren ausgehen. Halter werden an ihre Verantwortung erinnert, Ausbrüche zu verhindern und ihre Tiere stets zu beaufsichtigen. Ohne entsprechende Maßnahmen könnten ähnliche Angriffe weiterhin Weidetiere in der Region bedrohen.

Quelle