31 May 2026, 16:22

Bitburger kämpft gegen Bierkrise mit WM-Sponsoring und alkoholfreiem Trend

Bitburger hofft auf höhere Marktanteile durch die Weltmeisterschaft

Bitburger kämpft gegen Bierkrise mit WM-Sponsoring und alkoholfreiem Trend

Deutschlands Bierbranche steckt in der Krise: Die Menschen trinken weniger und gehen seltener aus. Im Jahr 2025 verzeichneten die Brauereien einen Produktionsrückgang von fast sechs Prozent – besonders betroffen ist Bitburger, das schlechter abschneidet als die meisten Konkurrenten. Nun setzt das Unternehmen auf die Fußball-WM in Nordamerika und den Trend zu alkoholfreien Bieren, um die Wende zu schaffen.

Hinter dem Rückgang der Bierverkäufe stecken anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen und ein Wandel im Konsumverhalten: Vor allem jüngere Verbraucher setzen zunehmend auf gesündere Gewohnheiten. Während traditionelle Biermarken kämpfen, verzeichnen alkoholfreie Alternativen ein rasantes Wachstum. Bitburger, einer der Marktführer im Segment der 0,0-Prozent-Biere, verzeichnet bei diesen Produkten zweistellige Zuwächse – sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz.

Um die Marke zu stärken, kehrt Bitburger nach sechsjähriger Pause als Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft zurück. Die Brauerei hatte ihre 25-jährige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) 2018 beendet, unzufrieden mit der Entwicklung des Verbandes. Doch nun attestiert Geschäftsführer Stefan Schmitz dem Team und dem DFB einen „bodenständigeren und fokussierteren“ Ansatz – ein Grund, warum der Neuanfang attraktiv erscheint.

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Gleichzeitig positioniert das Unternehmen alkoholfreies Bier neu: Nicht mehr nur als Ersatz für herkömmliches Bier, sondern als erfrischendes, gesundheitsbewusstes Getränk. Mit der bevorstehenden WM will Bitburger Sonderverkäufe steigern, Marktanteile ausbauen und die Markenbekanntheit erhöhen.

Bitburgers Strategie kombiniert den Fokus auf alkoholfreie Produkte mit hochkarätigem Sport-Sponsoring. Die Brauerei hofft, verlorenes Terrain zurückzugewinnen, indem sie sich an veränderte Verbraucherpräferenzen anpasst und die WM-Euphorie nutzt. Ob diese Schritte den allgemeinen Rückgang des deutschen Biermarktes ausgleichen können, bleibt jedoch abzuwarten.

Quelle