31 May 2026, 20:23

Berliner Asien-Musikfestival vereint Tradition und Moderne in klangvoller Vielfalt

Berlin Asian Music Festival

Berliner Asien-Musikfestival vereint Tradition und Moderne in klangvoller Vielfalt

Das Berliner Asien-Musikfestival eröffnet mit klangvoller Vielfalt aus Japan, Korea, China und der Mongolei

Am Montag startete das Berliner Asien-Musikfestival mit einer lebendigen Mischung aus Klängen aus Japan, Korea, China und der Mongolei. Die Veranstaltung vereinte traditionelle und moderne Stile, gespielt auf westlichen wie asiatischen Instrumenten. Die Organisatoren hofften, das Publikum zum Entdecken unbekannter Musik und Traditionen anzuregen – unterstützt durch anregende Gespräche.

Eröffnet wurde das Festival vom Nur Ensemble mit einem Streichquartett, das westliche Spieltechniken mit asiatischen Einflüssen verband. Ihr Auftritt gab den Ton an für einen Abend des kulturellen Austauschs.

Es folgte der Tenor Ju Hyeok Lee, der koreanische Kunstlieder präsentierte und dabei die Verbindungen zwischen koreanischer und deutscher Tradition herausstellte. Sein Programm erntete warmen Applaus – wie alle weiteren Auftritte des Abends.

Das mongolische Duo Khukh Tenger entführte die Zuhörer mit seiner Musik und traditionellen Tracht in die weiten Steppenlandschaften. Ihr von Folklore geprägter Auftritt füllte den Saal mit dem Gefühl unendlicher Weite.

Die Vokalgruppe Quarticolo präsentierte später Lieder aus China, Japan und Korea und unterstrich so die Vielfalt des Festivalprogramms. Das Publikum, überwiegend weiblich, zeigte sich von jedem Auftritt begeistert und hatte keine klare Präferenz für eine bestimmte Darbietung.

Dass auch Diplomaten mehrerer Länder anwesend waren, unterstreicht den Anspruch des Festivals, seine musikalische Reichweite in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

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Mit einer sorgfältig zusammengestellten Auswahl gelang es der Veranstaltung, Altes und Neues, Osten und Westen zu verbinden. Jeder Auftritt wurde gleichermaßen gefeiert – ein Zeichen für die Offenheit des Publikums gegenüber neuen Klängen. Die Organisatoren blicken nun bereits auf noch breitere musikalische Entdeckungen in den nächsten Ausgaben.

Quelle