27 March 2026, 08:22

Bergisches Land plant altersgerechte Städte bis 2028 mit Seniorenbefragung und Regionalpolitik

Gruppe von Menschen vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Bergisches Land plant altersgerechte Städte bis 2028 mit Seniorenbefragung und Regionalpolitik

Kommunen im gesamten Bergischen Land arbeiten eng zusammen, um die Bedürfnisse älterer Einwohner besser zu erfüllen. Bei einem jüngsten Treffen wurden gemeinsame Herausforderungen thematisiert – darunter eine groß angelegte Umfrage in Radevormwald, an der rund 3.000 Senioren teilnahmen. Die Ergebnisse werden in Kürze vom Bergischen Runde, einem Zusammenschluss benachbarter Städte und Gemeinden, ausgewertet.

Vertreter aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen tauschten sich über die demografische Entwicklung in ihren Kommunen aus. Alle Delegationen berichteten von ähnlichen Problemen, insbesondere bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie dem Bedarf an verbesserten Zahlungsmöglichkeiten – sowohl digital als auch klassisch. Besonders hervorgehoben wurde die wichtige Rolle der Seniorenbeiräte, die als Bindeglied zwischen älteren Bürgern und lokalen Entscheidungsträgern fungieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie Senioren länger selbstständig leben können. Der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken und die Verbesserung von Dienstleistungen waren zentrale Themen. Die Diskussionen fließen in den nächsten Bergischen Seniorentag ein, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfindet – mit Schwerpunkten auf Gesundheit, Sicherheit und Pflege.

Am 21. Mai 2026 kommt der Bergische Runde erneut zusammen, um die Umfrageergebnisse aus Radevormwald zu besprechen. Die Daten sollen die Grundlage für künftige Regionalpolitik bilden.

Ziel der Umfrage und der laufenden Zusammenarbeit ist es, lebenswertere, altersgerechte Kommunen zu schaffen. Bis 2028 wird der Seniorentag diese Bemühungen konkretisieren – mit praktischen Maßnahmen zur Unterstützung älterer Mitbürger. Die lokalen Verwaltungen werden weiterhin mit Seniorenvertretern zusammenarbeiten, um aus den Erkenntnissen konkrete Handlungen abzuleiten.

Quelle