19 April 2026, 04:22

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text unten: "T. Buchholtz, Petite Russienne."

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Eine Maniküristin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin sie mit einer Reihe von Beleidigungen über ihre Fähigkeiten und ihr Aussehen überzogen hatte. Kristina Vysotskaya aus Gomel teilte ihre Erfahrungen online und berichtete, wie die Frau aus Rostow nicht nur ihre Arbeit, sondern auch belarussische Frauen im Allgemeinen kritisiert hatte.

Die Kundin versuchte später, einen weiteren Termin zu vereinbaren, wurde jedoch abgewiesen, nachdem ihr Verhalten bekannt geworden war.

Der Vorfall begann, als die russische Kundin Kristina für eine French-Maniküre aufsuchte. Nach dem Ergebnis zeigte sie sich enttäuscht und behauptete, sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur ein "ganz normales Mädchen" vorgefunden. Anschließend nannte sie Kristina "unscheinbar" und bedauerte sogar die belarussischen Männer, die angeblich "keine anständigen Optionen" hätten.

Doch damit nicht genug: In ihrer Instagram-Story weitete die Kundin ihre Angriffe aus. Sie behauptete, belarussische Frauen würden ihr Äußeres vernachlässigen und unangenehm riechen. Im Vergleich zu den Frauen aus Rostow kämen sie nicht in den Genuss gleicher Schönheitsbehandlungen. Zudem schwor sie, ihren Followern das zu offenbaren, was sie als "Albtraum der belarussischen Beauty-Branche" bezeichnete.

Trotz ihrer Beschwerden bezahlte die Kundin den vollen Betrag, drohte jedoch mit einer negativen Bewertung. Als sie später versuchte, bei Kristina einen Pediküre-Termin zu buchen, lehnte die Maniküristin eine weitere Zusammenarbeit ab.

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Kristina entschied sich, die Geschichte öffentlich zu teilen, und machte dabei sowohl auf die persönlichen Beleidigungen als auch auf die pauschale Kritik der Kundin an belarussischen Frauen aufmerksam.

Die Äußerungen der Kundin richteten sich sowohl gegen Kristinas berufliche Fähigkeiten als auch gegen das Aussehen belarussischer Frauen insgesamt. Nach der Bezahlung der Dienstleistung wurde ihr aufgrund ihres Verhaltens jeder weitere Termin verweigert. Der Vorfall hat seitdem Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen solcher Kritik auf lokale Schönheitsexpert:innen und deren Ruf gelenkt.

Quelle