02 May 2026, 14:25

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof nach 50 Jahren

Golfplatz mit einem Resort-Hotel im Hintergrund, umgeben von grünem Gras, Bäumen und einer Straße unter einem blauen Himmel.

Aldi Süd trennt sich vom Luxushotel Öschberghof nach 50 Jahren

Aldi Süd verkauft Luxushotel Öschberghof an die Gustav-Zech-Stiftung

Der Verkauf ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung des Handelskonzerns, der sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft im Lebensmitteleinzelhandel konzentrieren will. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden.

Das Hotel Öschberghof befindet sich seit den Mitte der 1970er-Jahre im Besitz der Supermarktkette. 2024 erzielte es einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro, doch Aldi Süd stuft es nun als nicht mehr zu den strategischen Prioritäten gehörend ein. Das Unternehmen strafft seine Strukturen, verlagert weitere Funktionen an seinen Hauptsitz in Salzburg und baut Stellen in Bereichen wie Aldi DX ab.

Laut Vereinbarung übernimmt die Zech Group – bekannt für ihre Expertise in der Hotellerie – die Eigentümerschaft. Der aktuelle Geschäftsführer Michael Artner bleibt in seiner Position, um Kontinuität zu gewährleisten. Beide Seiten betonen, dass der Hotelbetrieb nach dem Verkauf unverändert weiterläuft.

Der Deal muss noch von den Wettbewerbsbehörden freigegeben werden. Aldi Süd begründet die Entscheidung mit einer strategischen Neuausrichtung, bei der Ressourcen in die Einzelhandelsbereiche fließen sollen.

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Der Verkauf markiert einen bedeutenden Einschnitt für den Öschberghof nach fast fünf Jahrzehnten unter der Ägide von Aldi Süd. Bei einer Genehmigung wird das Hotel zwar unter neuer Führung weiterbetrieben, doch der Handelskonzern treibt unterdessen seine Umstrukturierungspläne im gesamten Unternehmen voran.

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