ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 20 Prozent teurer
Bert HenschelADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 20 Prozent teurer
Deutschlands größter Automobilclub ADAC plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Die Organisation begründet die Notwendigkeit höherer Gebühren mit steigenden Kosten, konkrete Zahlen stehen jedoch noch nicht fest.
Interne Dokumente, die Business Insider vorliegen, zeigen Pläne für eine durchschnittliche Erhöhung um 20 Prozent in allen Mitgliedschaftskategorien. Die Grundmitgliedschaft für Einzelpersonen, die derzeit 54 Euro pro Jahr kostet, soll demnach um mindestens 10 Euro teurer werden. Familienmitgliedschaften, die aktuell bei 79 Euro jährlich liegen, könnten um bis zu 55 Euro steigen.
Am stärksten betroffen wären Premium-Mitglieder, doch die genauen Anpassungen hat der ADAC noch nicht bekannt gegeben. Eine endgültige Entscheidung über die neuen Tarife wird auf der Jahresversammlung im Mai erwartet. Bei Zustimmung treten die Änderungen 2027 in Kraft.
Der ADAC räumt ein, dass finanzielle Belastungen hinter dem Schritt stehen, hat aber noch keine vollständige Übersicht über die überarbeitete Gebührenstruktur veröffentlicht. Die geplanten Erhöhungen wären die erste Beitragsanpassung seit 2018. Aktuell zahlen Einzelmitglieder 54 Euro pro Jahr, Familienmitgliedschaften kosten 79 Euro. Sollten die Pläne umgesetzt werden, gelten die neuen Sätze ab 2027.






